FIA WEC

Hall of Fame für Piloten der Langstrecke eingeweiht

Von Oliver Müller - 03.12.2019 07:06

Im Rahmen einer großen Feier in der französischen Hauptstadt Paris hat der Weltverband FIA seine Hall of Fame um den Langstreckensport erweitert. Alle 29 Weltmeister der Sportwagen-WM wurden darin aufgenommen.

Nach der Formel 1 und der Rallye-WM hat nun auch der Sportwagen-Sport seine eigene Ruhmeshalle. So hat der Weltverband FIA nun die sogenannte Hall of Fame für Piloten der Langstrecke eingeweiht. Dies geschah im Rahmen einer Abendveranstaltung im Hause des Automobile Club de France inmitten der französischen Hauptstadt Paris. Insgesamt 29 Piloten wurden in der Hall of Fame verewigt.

Dabei handelt es sich um alle Sportwagen-Weltmeister seit 1981 – sprich jene der aktuellen FIA WEC und auch jene der bis 1992 existierenden Vorgänger-WM. Tatsächlich gibt es die Sportwagen-WM ja bereits seit dem Jahre 1953, als sie mit dem 12-Stunden-Rennen in Sebring begann. Jedoch wurden in den Anfangsjahren zunächst nur Marken-WM-Titel vergeben.

Erst seit 1981 werden auch Fahrer zum Sportwagen-Weltmeister ernannt. Los ging es mit dem US-Amerikaner Bob Garretson, der seinerzeit einen Porsche 935 K3 fuhr. Aber auch all die anderen Meister der 1980/1990er Jahre fanden in der Ruhmeshalle Berücksichtigung , wie Jacky Ickx (1982, 1983), Stefan Bellof (1984), Derek Bell (1985, 1986), Hans-Joachim Stuck (1985), Raul Boesel (1987), Martin Brundle (1988), Jean-Louis Schlesser (1989, 1990), Mauro Baldi (1990), Teo Fabi (1991), Yannick Dalmas (1992) und Derek Warwick (1992).

Nach dem Ende der Saison 1992 wurde die Sportwagen-WM zunächst eingestellt, da sich die Hersteller in andere Bereiche des Motorsports verabschiedeten. (Die diversen Gründe dafür lassen wir an dieser Stelle unberücksichtigt.) Erst 2012 gab es eine Wiederbelebung mit der noch immer aktuellen FIA WEC, die auf Initiative des Le-Mans-Veranstalters ACO ins Leben gerufen wurde.

Hier ging der erste Titel an das legendäre Audi-Trio André Lotterer,
Marcel Fässler und Benôit Tréluyer, gefolgt von deren Markenkollegen Allan McNish, Loïc Duval und Tom Kristensen im Jahre 2013. Auch Anthony Davidson (2014), Sébastien Buemi (2014, 2018-19), Brendon Hartley (2015, 2017), Mark Webber (2015), Timo Bernhard (2015, 2017), Marc Lieb (2016), Neel Jani (2016), Roman Dumas (2016), Earl Bamber (2017), Kazuki Nakajima (2018-19) und Fernando Alonso (2018-19) fehlen in der Ruhmeshalle natürlich nicht. Letztgenannter Spanier ist somit sowohl in der Hall of Fame der Langstrecke als auch in jener der Formel 1 zu finden. Die Galerie der Hall of Fame befindet sich in den beiden FIA-Hauptquartieren in Paris und Genf und soll nach vorheriger offizieller Anfrage/Reservierung auch angesehen werden können.

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