Allan McNish holt die Pole für Audi

Von Oliver Müller
FIA WEC
Grosse Freude im Audi-Lager

Grosse Freude im Audi-Lager

Beim ersten Europaauftritt der neuen Sportwagen-Weltmeisterschaft beherrschen die Wagen aus Ingolstadt erwartungsgemäss das Geschehen.

Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass Audi beim Klassiker in Belgien insgesamt vier Wagen an den Start schickt, wäre alles andere als eine Audi-Pole in den Bereich des Utopischen einzuordnen gewesen. Ohne grosse Überraschung vereinnahmen die neuen R18 die beiden ersten Startreihen für den zweiten Lauf der WEC.

Mit einer Zeit von 2:01.579 min hatte der Schotte Allan McNish am Ende die Oberhand über seine Teamgefährten. Im e-tron getauften Hybrid-Wagen lag der Routinier mehr als eine halbe Sekunde vor Youngster Marco Bonanomi (R18 Ultra). Marcel Fässler und Loïc Duval reihten ihre Selbstzünder dahinter ein. «Dindo, Tom und ich hatten schon die erste Pole des R10 TDI herausfahren können, so freut es mich um so mehr, dass wir dies auch mit dem Hybridwagen geschafft haben.», gab McNish einen kleinen Einblick in seine persönliche Gefühlswelt.

Mit Neel Jani am Steuer errichte der Lola-Toyota des Rebellion Teams den nicht unerheblichen Titel «Best of the Rest.» Jedoch fehlten dem Privatwagen über 2.6 Sekunden auf die Spitze.

Recht unspektakulär verlief bisher die Rückkehr ins Prototypenleben des japanischen Dome. Starfahrer Sébastien Bourdais eroberte lediglich den neunten Startplatz. Bei Dome steht das Wochenende im Zeichen der Vorbereitung auf Le Mans. «Wir fahren hier mit einer Low-Downforce Abstimmung. Zwar haben wir von Donnerstag auf Freitag noch etwas zurückgebaut, aber gegen die Werkswagen von Audi haben wir sowohl hier als auch in Le Mans keine wirkliche Chance.», stellt Teamkollege Nic Minassian die Verhältnisse in der Klasse klar.

In der GTE-Klasse fuhr Luxury Ferrari-Pilot Fred Makowiecki die schnellste Runde. Mit einer Zeit von 2:19.770 min blieb der vielbeschäftigte Franzose knapp vier Zehntelsekunden vor Markenkollege Giancarlo Fisichella (AF Corse). «Eigentlich ist ja AF Corse die Referenz in der GTE. Dass wir sie in der Qualifikation nun schon wieder geschlagen haben, zeigt auf welch gutem Weg unser Team ist.», so Makowiecki nach getaner Arbeit. Stefan Mücke im Werkswagen von Aston Martin komplettierte die Top 3. Bei Aston Martin hofft man am Wochenende von materialzerstörenden Zwischenfällen verschont zu bleiben, denn der in Spa eingesetzte Vantage V8 geht am Sonntag über London Heathrow direkt zum kommenden ALMS-Lauf in Laguna Seca.

Die Pole-Position in der GTE-Am Wertung ging an einen Boliden aus Zuffenhausen. IMSA Performance-Mann Nicolas Armindo umrundete den Kurs in 2:21.640 min und blieb damit hinter allen fünf Fahrzeugen der Pro-Klasse zurück.
Rennstart der «6 Stunden von Spa» ist am Samstag gegen 14:30 Uhr MESZ. Im Paddock erwartet man fast einhellig für weite Teile des Rennens den typischen Ardennen-Regen. Da nur wenige Teams in diesem Jahr Reifentests im Nassen gefahren haben, werden zumindest hinter den hochfavorisierten Audi die Karten dann nochmals neu gemischt.

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