Joest-Audi: Technischer Direktor und Ingenieur weg

Von Oliver Runschke
FIA WEC
Das Audi-Team Joest muss zwei Schlüsselstellen neu besetzen. Der technische Direktor Howden Haynes und der Renningenieur der Startnummer eins verlassen das Team.

Nicht nur Tom Kristensen hat sich in Brasilien am vergangenen Wochenende nach dem Finale der Sportwagen-WM FIA WEC in Interlagos vom Audi-Einsatzteam Joest Racing verabschiedet, sondern auch zwei erfolgreiche Renningenieure. Howden «H» Haynes, der in diesem Jahr die Rolle des technischen Direktor bei Joest von Teamdirektor Ralf Jüttner übernommen hat, verlässt das Team ebenso wie Kyle Wilson-Clarke, der Renningenieur des Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer eins von Kristensen/Duval/Di Grassi.

«H» wurde neben seinen sportlichen Erfolgen besonders über die Audi-Le-Mans-Dokus «Truth in 24» bekannt, in denen er neben den Fahrern eine wesentliche Rolle einnahm und den Satz «It always rains at Le Mans» (In Le Mans regnet es immer) prägte. Er kam über das Audi-Kundenteam Veloqx 2004 in der LMS zu Audi und steig über die Jahre vom Renningenieur zum leitenden Ingenieur bis zu technischen Leiter von Joest Racing auf. Der Brite war über einige Jahre Ingenieur des Audi-Dreigestirns Tom Kristensen, Allan McNish und Dindo Capello. Haynes absolviert mit Audi 100 Rennen, 33 davon beendeten seine Autos als Sieger. 

Haynes ist Mitbesitzer der Ingenieursfirma Progressive Motorsport, der auch Wilson-Clarke angehört und die seit Jahren Personal für das Audi-Team stellt. Der Brite kümmert sich zukünftig um seine eigene Firma und agiert als Motorsportchef von Veloqx. Mit Veloqx-Chef Sam Li arbeitet eigenen Aussagen zu Folge an interessanten Projekten im Bereich Sportwagen und Formel 1, die das Veloqx-Team, das sich 2004 zurückgezogen hat, wieder zurück auf die Bühne bringen können. Wilson-Clarke, der im vergangenen Jahr den Audi von Kristensen/McNish/Duval zum Le-Mans-Sieg führte, arbeitet im kommenden Jahr für Porsche.

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