Porsche bleibt in der GTE-Pro-Klasse der FIA WEC

Von Oliver Müller
FIA WEC
Der aktuelle Porsche 911 RSR

Der aktuelle Porsche 911 RSR

Ab 2017 wird es wieder einen Werkseinsatz von Porsche in der GTE-Pro-Kategorie der Sportwagen-WM (FIA WEC) geben. Auch in der amerikanischen IMSA-Serie geht das Engagement weiter.

Im Rahmen der 24 Stunden von Le Mans gab Porsche sein zukünftiges Kommitment für die GTE-Pro-Klasse bekannt. So wurden die beiden Verträge mit den Einsatz-Teams Manthey Racing und CORE Autosport verlängert.

Dabei konzentriert sich CORE Autosport weiterhin auf die amerikanische IMSA-Serie, wo man seit 2014 zwei 911 RSR im Werksauftrag einsetzt. Grösster Erfolg des Programms war bisher der Gesamtsieg beim 'Petit Le Mans' im vergangenen Jahr, als man im strömenden Regen den eigentlich favorisierten Daytona Prototypen davon fuhr.

Manthey Racing wird wieder das Programm in der FIA WEC aufnehmen. Seit 2013 war man dort aktiv – und gewann beispielsweise die Klasse bei den 24 Stunden von Le Mans im Jahr 2013. 2015 wurden in der WM die GT-Meistertitel für Hersteller, Fahrer und Team sichergestellt. Aktuell pausiert man jedoch bei den 6-Stunden-Rennen und fährt lediglich die 24 Stunden von Le Mans mit zwei überarbeiteten 911 RSR. Dazu kam 2016 noch ein Werkseinsatz beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring mit der GT3-Variante des Sportwagen-Klassikers.

«Mit den 24 Stunden von Le Mans haben wir uns ein ganz besonderes Ereignis ausgesucht, um die Verträge mit unseren wichtigsten Partnern im GT-Motorsport offiziell und frühzeitig zu verlängern», sagte Porsche-Motorsportchef Dr. Frank-Steffen Walliser bei der Vertragsunterzeichnung. «Mit Manthey Racing und CORE Autosport haben wir zwei absolute Top-Teams für den Einsatz von GT-Fahrzeugen weiterhin an Porsche gebunden. Zusammen haben wir in den vergangenen Jahren schon sehr viel erreicht, und in Zukunft wollen wir noch mehr erreichen.»

Im Anschluss an das aktuell stattfindende Rennen an der französischen Sarthe wird sich die Manthey-Racing-Mannschaft noch intensiver auf die Testarbeit mit der 2017er Rennversion des 911 RSR konzentrieren. Von dem Wagen wurde vor einigen Wochen bereits ein Testfoto veröffentlicht. Die finale technische Spezifikation bleibt jedoch bis Jahresende ein Geheimnis. Im Paddock munkelt man von einem Turbo-Motor, der im Fahrzeug auch etwas weiter vorn eingebaut sein soll, als noch beim Vorgänger.

Das Renndebüt des dann komplett auf das neue technische Reglement ausgelegten Fahrzeuges soll bei den 24 Stunden von Daytona im Januar 2017 erfolgen.

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