Barcelona-Test: Kimi Räikkönen mit Bestzeit & Ausfall

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Kimi Räikkönen drehte die schnellste Runde in Barcelona

Kimi Räikkönen drehte die schnellste Runde in Barcelona

Am letzten Testtag in Barcelona hat Ferrari-Star Kimi Räikkönen die 1:19er-Grenze geknackt. Der Finne umrundete die spanische Strecke in 1:18,634 min und unterhielt die Zuschauer auch mit einem Dreher.

Kimi Räikkönen erlöste am letzten Vorsaison-Testtag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya all jene Beobachter, die auf eine Rundenzeit im 1:18er-Bereich gehofft hatten. Der Ferrari-Star schaffte die 4,655 km in 1:18,634 min und war damit der Erste und Einzige, der die 1:19er-Marke unterbot. Red Bull Racing-Talent Max Verstappen blieb als Zweitschnellster knapp acht Zehntel langsamer.

Der Iceman sorgte nicht nur mit seiner schnellsten Runde für Aufregung, sondern auch mit einem ungeplanten Halt auf der Piste, der auf ein technisches Problem zurückzuführen ist. Der Ferrari-Star verlor die Kontrolle über seinen SF70H, als er aus der elften Kurve herausbeschleunigen wollte.

Experten vermuteten angesichts der Aufnahmen eines Zaungastes, dass es sich um ein Getriebeproblem handeln könnte. Doch Ferrari erklärte kurz darauf, dass ein Problem mit der Elektronik für den Dreher gesorgt hatte. Kurz vor dem Ende des Tests rückte Räikkönen, der bis zum Ausfall 97 Runden gedreht hatte, nochmals aus und schaffte somit mehr als 100 Umläufe.

Auch Fernando Alonso erlebte keinen störungsfreien Testabschluss. Der Asturier blieb vor der Mittagspause gleich zwei Mal auf der Strecke liegen, weil das gleiche Problem wie bei seinem Teamkollegen Stoffel Vandoorne Tags zuvor aufgetreten war. Der zweite Ausfall des zweifachen Champions aus Spanien kam nur 1,5 Runden nach der roten Flagge, die er vorher schon ausgelöst hatte.

Romain Grosjean verursachte zwei weitere Zwangspausen für das ganze Feld. Der Genfer blieb zwei Mal am Vormittag auf der Strecke liegen. Die Ausfälle vor der Mittagspause gingen auf Sensoren-Probleme zurück, die ein Blackout verursacht hatten, wie er zur Halbzeit vor laufender Kamera berichtete.

Die letzte rote Flagge des Tages löste Toro Rosso-Talent Carlos Sainz aus. Der Spanier, der die drittschnellste Runde des finalen Testtages gedreht hatte, blieb auf der Start-Ziel-Geraden stehen, nachdem er 116 Umläufe geschafft hatte.

8. Testtag Barcelona, Freitag, 10. März

1. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF70H, 1:18,634 (111 Runden)
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,438 (71)
3. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR12-Renault, 1:19,837 (132)
4. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W08, 1:19,845 (53)
5. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W08, 1:19,850 (54)
6. Nico Hülkenberg (D), Renault RS17, 1:19,885 (45)
7. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,116 (128)
8. Jolyon Palmer (GB), Renault RS17, 1:20,205 (43)
9. Lance Stroll (CDN), Williams FW40-Mercedes, 1:20,335 (132)
10. Romain Grosjean (F), Haas VF-17-Ferrari, 1:21,110 (76)
12. Fernando Alonso (E), McLaren MCL32-Honda, 1:21,389 (43)
11. Marcus Ericsson (S), Sauber C36-Ferrari, 1:21,670 (59)
13. Pascal Wehrlein (D), Sauber C36-Ferrari, 1:23,527 (42)

Zweite Testwoche

1. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF70H, 1:18,634 (superweich, FR)
2. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF70H, 1:19,024 (ultraweich, DO)
3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W08, 1:19,310 (superweich, MI)
4. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W08, 1:19,352 (ultraweich, DO)
5. Felipe Massa (BR), Williams FW40-Mercedes, 1:19,420 (ultraweich, MI)
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,438 (superweich, FR)
7. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR12-Renault, 1:19,837 (ultraweich, FR)
8. Nico Hülkenberg (D), Renault RS17, 1:19,885 (ultraweich, FR)
9. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,900 (ultraweich, DI)

10. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,116 (ultraweich, FR)
11. Esteban Ocon (F), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,161 (ultraweich, DO)
12. Jolyon Palmer (GB), Renault RS17, 1:20,205 (ultraweich, Fr)

13. Lance Stroll (CDN), Williams FW40-Mercedes, 1:20,335 (weich, FR)
14. Daniil Kvyat (RUS), Toro Rosso STR12-Renault, 1:20,416 (superweich, DO)

15. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-17-Ferrari, 1:20,504 (superweich, DO)

16. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL32-Honda, 1:21,348 (ultraweich, DO)
17. Fernando Alonso (E), McLaren MCL32-Honda, 1:21,389 (ultraweich, FR)

18. Romain Grosjean (F), Haas VF-17-Ferrari, 1:21,110 (ultraweich, FR)
19. Marcus Ericsson (S), Sauber C36-Ferrari, 1:21,670 (superweich, FR)
20. Pascal Wehrlein (D), Sauber C36-Ferrari, 1:22,347 (ultraweich, DO)

Weblinks

siehe auch

Kommentare

Bitte melden Sie sich an, um einen Kommentar zu schreiben.

Lewis Hamilton tobt: «Hört auf, Scheiss zu erfinden!»

Mathias Brunner
​Der Engländer Lewis Hamilton ist aufgebracht: Der Weltmeister nervt sich über Zeitungsberichte, wonach er von Mercedes ein Jahresgehalt von 40 Millionen Pfund fordere. Lewis: «Hört auf, Scheiss zu erfinden!»
» weiterlesen
 

TV-Programm

So. 12.07., 18:30, hr-fernsehen
Herrliches Hessen
So. 12.07., 18:45, SWR Fernsehen
sportarena
So. 12.07., 19:00, Eurosport 2
Tourenwagen: Weltcup
So. 12.07., 19:00, ORF Sport+
Formel 3
So. 12.07., 19:15, ServusTV Österreich
Servus Sport aktuell
So. 12.07., 20:15, ORF Sport+
Schätze aus dem ORF-Archiv: Formel 1 Grand Prix 2012 Europa
So. 12.07., 20:55, Motorvision TV
IMSA WeatherTech SportsCar Championship
So. 12.07., 21:15, Hamburg 1
car port
So. 12.07., 21:50, SWR Fernsehen
sportarena
So. 12.07., 21:50, ServusTV Österreich
P.M. Wissen
» zum TV-Programm
13