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Toyota-Pilot Oliver Solberg führt die Rallye Schweden nach erster WP an

Solberg gewann die am Donnerstagabend ausgefahrene erste Prüfung Umea mit 3,8 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen Elfyn Evans. Die zuschauerfreundlich WP wurde in der Red Barn Arena gefahren.

Martin Gruhler

Von

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Der traditionelle Start der Rallye Schweden wurde in der Dunkelheit ausgetragen. Die Strecke wird auch als Powerstage am Ende der Veranstaltung am Sonntag gefahren. Die Umea-Sprintetappen am Freitag und Samstag stellen dann eine verkürzte Version der WP1 dar.

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Im Vorjahr hatte Elfyn Evans als erster Pilot den Wettbewerb aufgenommen und WP1 gewonnen, was Solberg jetzt 2026 wiederholte.

Der diesjährige Rallye Monte Carlo-Sieger beklagte trotz des Tagessieges ein schlechtes Gefühl mit seinem Toyota gehabt zu haben, da das Fahrzeug auf der Strecke und hin und her pendelte.

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Vize-Weltmeister Evans, der nach dem Saisonauftakt in der WM-Zwischenwertung vier Punkte hinter Solberg liegt, kommentierte den Prolog für sich als einen konservativen Start. Der Waliser verwies seinen Toyota-Teamkollegen Takamoto Katsuta mit 4,4 Sekunden Vorsprung auf den dritten Platz.«Die Etappe ist reine Eisbahn, genau wie letztes Jahr», beklagte sich Katsuta. «Morgen wird es besser laufen, das hoffe ich zumindest».

Der Ire Jon Armstrong hofft dasselbe. Als erster Fahrer bei der Rallye Schweden unterlief ihm ein Fehler. Der M-Sport-Pilot verschätzte sich beim Bremsen für eine rechte Kurve, verlor auf der Innenseite an Geschwindigkeit und tauchte dann am Ausgang in die Böschung ein. Er kam zwar ohne sich festzufahren davon, aber sein Ford Puma Rally1 hatte für den Rest der Etappe weniger Leistung und verlor somit 45,1 Sekunden.

«Ich hatte wirklich Glück, dass ich nicht stecken geblieben bin», meinte Armstrong. «Es war schwierig, die Bodenhaftung einzuschätzen. Ich habe einfach meinen Bremspunkt verpasst und hatte Glück, dass ich davongekommen bin. Kein guter Start, aber wenigstens sind wir noch dabei». In der Gesamtwertung komplettierte Sami Pajari ein Toyota-Quartett an der Spitze.

Das Hyundai-Trio belegte die Plätze 5 bis 7. Thierry Neuville führte die Verfolgergruppe mit 6,7 Sekunden Rückstand auf den Führenden an. «Ich bin einfach meinem Gefühl gefolgt», meinte der Weltmeister von 2024. «Ich bremse die ganze Zeit sehr ambitioniert, aber ich weiß einfach nicht, ob das Auto stehen bleibt oder nicht. Ich konnte während der Etappe ein bisschen Gefühl entwickeln, was sich morgen fortschreiben will». Adrien Fourmaux und Rallye-WM-Rückkehrer Esapekka Lappi lagen jeweils 1,2 Sekunden hinter dem i20 N Rally1 vor ihnen.

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Josh McErlean hatte mit der Sicht zu kämpfen, da seine Windschutzscheibe auf halber Strecke der WP1 beschlagen war. Trotzdem war er der schnellste M-Sport-Fahrer, wenn auch 15,7 Sekunden hinter der Bestzeit. Sein Teamkollege Martiņs Sesks war 2,5 Sekunden langsamer.

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