Ferrari, Mercedes, Red Bull Racing: 1,5 sec vor Rest

Von Mathias Brunner
Günther Steiner

Günther Steiner

​Haas-Teamchef Günther Steiner glaubt, dass die Top-Teams der Formel 1 – Mercedes-Benz, Ferrari und Red Bull Racing – den restlichen sieben Rennställen um 1,5 Sekunden voraus sind.

Bis zum Saisonstart in Melbourne (Australien) am 26. März werden die Fans leidenschaftlich darüber fachsimpeln, wie das neue Kräfteverhältnis in der Formel 1 wirklich aussieht. Auch unter den besten Technikern der Branche herrscht Unsicherheit über die Hackordnung. Aber für Haas-Teamchef Günther Steiner steht eines fest: Der Vorsprung der Top-Teams Mercedes-Benz, Ferrari und Red Bull Racing auf die Gegner ist durch die neue Modellgeneration gewiss nicht kleiner geworden.

Der 51jährige Südtiroler sagt in einer seiner Medienrunden am Circuit de Barcelona-Catalunya: «Ich glaube, der Vorsprung der besten drei Teams auf die Anderen beträgt gegenwärtig zwischen einer und eineinhalb Sekunden.»

Der Grund liegt für Steiner auf der Hand: Die besten Rennställe haben mehr Ressourcen, um in Sachen Aerodynamik die Hausaufgaben effizienter lösen zu können. «Wir müssen bei der Aerodynamik nachlegen, aber das lässt sich gewiss nicht bis Australien lösen. Die grossen Rennställe können immer mehr Mittel in die Waagschale legen, daran wird sich nie etwas ändern. Für mich ist es keine Überraschung, dass beim Schritt in die neue Formel 1 Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing vorne liegen.»

Ein anderer Schluss liegt auch auf der Hand. Wenn die Saison 2017 wirklich so ein atemraubender Entwicklungswettlauf wird, wie es Red-Bull-Technikgenie Adrian Newey angekündigt hat, «dann wird der Abstand zum Mittelfeld gewiss nicht kleiner», so Steiner weiter. «Aber ich habe die Hoffnung: Wenn die weniger grossen Teams heute recht weit hinten liegen, dann holen sie vielleicht künftig mehr aus ihren Wagen heraus.»

Steiner würde unterzeichnen, was schon Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost und Renault-Fahrer Nico Hülkenberg festgehalten haben: Der Kampf im Mittelfeld wird heftig. Wen sieht Steiner da vorne? «Basierend auf den Tests von dieser Woche würde ich sagen – Williams. Aber ob das stimmt, muss sich in Australien bewahrheiten.»

8. Testtag Barcelona, Freitag, 10. März

1. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF70H, 1:18,634 (111 Runden)
2. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,438 (71)
3. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR12-Renault, 1:19,837 (132)
4. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W08, 1:19,845 (53)
5. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W08, 1:19,850 (54)
6. Nico Hülkenberg (D), Renault RS17, 1:19,885 (45)
7. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,116 (128)
8. Jolyon Palmer (GB), Renault RS17, 1:20,205 (43)
9. Lance Stroll (CDN), Williams FW40-Mercedes, 1:20,335 (132)
10. Romain Grosjean (F), Haas VF-17-Ferrari, 1:21,110 (76)
12. Fernando Alonso (E), McLaren MCL32-Honda, 1:21,389 (43)
11. Marcus Ericsson (S), Sauber C36-Ferrari, 1:21,670 (59)
13. Pascal Wehrlein (D), Sauber C36-Ferrari, 1:23,527 (42)

Zweite Testwoche

1. Kimi Räikkönen (FIN), Ferrari SF70H, 1:18,634 (superweich, FR)
2. Sebastian Vettel (D), Ferrari SF70H, 1:19,024 (ultraweich, DO)
3. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes W08, 1:19,310 (superweich, MI)
4. Lewis Hamilton (GB), Mercedes W08, 1:19,352 (ultraweich, DO)
5. Felipe Massa (BR), Williams FW40-Mercedes, 1:19,420 (ultraweich, MI)
6. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,438 (superweich, FR)
7. Carlos Sainz (E), Toro Rosso STR12-Renault, 1:19,837 (ultraweich, FR)
8. Nico Hülkenberg (D), Renault RS17, 1:19,885 (ultraweich, FR)
9. Daniel Ricciardo (AUS), Red Bull Racing RB13-Renault, 1:19,900 (ultraweich, DI)?
10. Sergio Pérez (MEX), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,116 (ultraweich, FR)
11. Esteban Ocon (F), Force India VJM10-Mercedes, 1:20,161 (ultraweich, DO)
12. Jolyon Palmer (GB), Renault RS17, 1:20,205 (ultraweich, Fr)?
13. Lance Stroll (CDN), Williams FW40-Mercedes, 1:20,335 (weich, FR)
14. Daniil Kvyat (RUS), Toro Rosso STR12-Renault, 1:20,416 (superweich, DO)?
15. Kevin Magnussen (DK), Haas VF-17-Ferrari, 1:20,504 (superweich, DO)?
16. Stoffel Vandoorne (B), McLaren MCL32-Honda, 1:21,348 (ultraweich, DO)
17. Fernando Alonso (E), McLaren MCL32-Honda, 1:21,389 (ultraweich, FR)?
18. Romain Grosjean (F), Haas VF-17-Ferrari, 1:21,110 (ultraweich, FR)
19. Marcus Ericsson (S), Sauber C36-Ferrari, 1:21,670 (superweich, FR)
20. Pascal Wehrlein (D), Sauber C36-Ferrari, 1:22,347 (ultraweich, DO)

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