Ferrari-Star Kimi Räikkönen: «Mussten Sprit sparen»

Von Vanessa Georgoulas
Kimi Räikkönen sammelte in Down Under einige wichtige Erkenntnisse

Kimi Räikkönen sammelte in Down Under einige wichtige Erkenntnisse

Ferrari-Star Kimi Räikkönen musste sich im ersten Formel-1-Rennen des Jahres in Melbourne mit dem vierten Platz begnügen, während sein Teamkollege Sebastian Vettel den Sieg holte. Der Finne erklärt, warum das so war.

Für Ferrari-Star Kimi Räikkönen endete der erste Grand Prix der Saison wie er begonnen hatte: Auf dem vierten Platz. Der Finne war der letzte des Spitzenquartetts, der die Ziellinie kreuzte. Immerhin durfte er sich über die schnellste Rennrunde freuen. Auf diese hatten in den letzten Runden mehrere Gegner geschielt – auch Max Verstappen, der dem Champion von 2007 im Nacken sass.

Hinterher erklärte der Iceman gewohnt nüchtern: «Wir wären natürlich gerne weiter vorne gelandet, aber im vergleich zu den letzten Jahren nehme ich dieses Ergebnis gerne hin. Wir haben bereits gestern nach dem Qualifying einige wichtige Sachen verstanden, das war natürlich etwas spät, aber es wird uns helfen, im nächsten Rennen wieder da zu sein, wo wir hingehören.»

Kimi erzählte auch: «Auf den weichen Reifen lief das Auto gut, aber auf den ultraweichen Gummis war es nicht ideal. Das ist natürlich enttäuschend, aber wir wissen aber wie gesagt, was wir zu tun haben.» Und er betonte mit Blick auf den Red Bull Racing-Piloten in seinem Nacken: «Ich musste mir nicht viele Sorgen um Max machen, denn auf dieser Strecke ist es sehr schwierig, an einem Gegner vorbeizukommen und mein Tempo war nicht schlecht.»

Der 37-Jährige verriet: «Ich musste etwas Sprit sparen und ich schätze, das ging vielen Gegnern auch so. Am Ende durfte ich aber pushen, deshalb hatte ich zu diesem Zeitpunkt auch keine Sorgen. Nur im ersten Teil des Rennens hatte ich einfach Mühe auf den ultraweichen Reifen, die ich im Qualifying eingesetzt hatte.»

Und Kimi lobte: «Seb hat den Sieg für das Team geholt und das ist natürlich für die ganze Mannschaft super! Insofern war das ein guter Start für das Team. Für mich war das kein idealer Auftakt, aber immerhin habe ich Punkte gesammelt. Und der vierte Platz ist nun auch keine Katastrophe – vor allem, wenn man sich die letzten Jahre anschaut. Das ist eine starke Basis, auf der wir aufbauen können. Wir müssen nun alles richtig hinbekomme, denn das Jahr ist noch lang und es kann viel passieren.»

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