Kimi Räikkönen: Müder Finne bereits die Nummer zwei?

Von Andreas Reiners
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen hatte in Australien keine Chance gegen seinen Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel. Niki Lauda unkt bereits, was das für 2017 bedeuten könnte.

Niki Lauda war einigermaßen verblüfft von Kimi Räikkönen. «Der Unterschied zu Sebastian war signifikant, denn normalerweise sind die beiden nah beieinander», sagte Lauda RTL.

Beim Saisonauftakt in Australien hatte der Finne aber keine Chance gegen seinen Teamkollegen, Räikkönen lag im Ziel als Vierter fast 23 Sekunden hinter Sieger Vettel. Auch im Qualifying hatte er das Nachsehen gegenüber dem Deutschen.

Dass Räikkönen mit seinen 37 Jahren zu alt für die Anforderungen der neuen Formel 1 sein könnte, hält der Österreicher allerdings für Quatsch. «Wie wir sehen, ist er nicht müde. Schau ihn dir an, wie er da ganz gemütlich mit seiner Sonnenbrille sitzt, ohne einen Tropfen Schweiß», so Lauda.

Ähnlich relaxt nahm Räikkönen auch den vierten Platz hin. «Wir wären natürlich gerne weiter vorne gelandet, aber im Vergleich zu den letzten Jahren nehme ich dieses Ergebnis gerne hin. Wir haben bereits nach dem Qualifying einige wichtige Sachen verstanden, das war natürlich etwas spät, aber es wird uns helfen, im nächsten Rennen wieder da zu sein, wo wir hingehören.»

Kimi erzählte auch: «Auf den weichen Reifen lief das Auto gut, aber auf den ultraweichen Gummis war es nicht ideal. Das ist natürlich enttäuschend, aber wir wissen aber wie gesagt, was wir zu tun haben.»

Aber: Die Saison ist noch lang, aber vor allem teamintern bilden sich schnell Rangfolgen, die vor allem auch durch die Ergebnisse gesteuert werden. «Wenn Sebastian mit dem Sieg ein Momentum kriegt, dann steht das ganze Team hinter ihm, denn er ist ja auch der mehrmalige Weltmeister. Ihn dann noch zu erwischen, wird für Kimi schwer», sagte Lauda bei RTL.

Räikkönen könne Vettel zwar «auf der einen oder anderen Strecke» Paroli bieten, «aber generell wird es nach diesem Start von Sebastian schwer werden».

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