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Erster GP von Cadillac: Die Latte liegt hoch, die besten Neulinge seit 1993

Erstmals seit Haas 2016 haben wir wieder einen neuen Formel-1-Rennstall am Start: Cadillac. Wir wollten mal wissen, wie sich die Neulinge bei der Grand Prix-Premiere so geschlagen haben.

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Erstmals seit zehn Jahren erleben die Formel-1-Fans wieder 22 Rennwagen am Start: Damals debütierte Haas, nun ist es erneut ein US-amerikanischer Rennstall, welcher die Startaufstellung bereichert – Cadillac.

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Wir haben ein wenig zurückgeblättert, um der Frage nachzugehen: Wie haben sich die Neulinge eigentlich beim ersten Einsatz geschlagen?

Haas 2016: Im Training waren die beiden US-amerikanischen Renner eher diskret unterwegs – Startplatz 19 für den Genfer Romain Grosjean, Esteban Gutiérrez nur 20. In einem turbulenten Grand Prix behielt Grosjean die Nerven und fuhr einen grandiosen sechsten Platz ein. Stallgefährte Gutiérrez kollidierte mit dem McLaren von Fernando Alonso und schied aus.

HRT 2010: Das Hispania Racing Team wurde auf den letzten Drücker fertig und fuhr in Bahrain hoffnungslos hinterher. Ausfälle beider Autos.

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Lotus (später Caterham) 2010: Raufte sich in Bahrain mit Virgin Racing (siehe unten) um die letzten Plätze. Ausfall von Trulli, Kovalainen wurde zwei Mal überrundet 15.

Virgin Racing (später Marussia und Manor) 2010: Ausfälle beider Autos beim Debüt in Bahrain (im Einsatz: Timo Glock und Lucas di Grassi).

BrawnGP 2009: Nur auf dem Papier ein neues Team, denn es handelte sich um das von Honda verkaufte Ex-Werksteam. Dank des cleveren Doppeldiffusor-Tricks belegte Brawn mit Jenson Button und Rubens Barrichello sensationell die erste Startreihe und feierte anschliessend einen Doppelsieg. Button wurde mit dem Auto später Weltmeister.

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Force India 2008, Spyker 2007 und Midland 2006: Keine neuen Teams wie Cadillac, sondern Nachfolger des Rennstalls von Eddie Jordan. Beide Force India schieden in Melbourne 2008 aus, Adrian Sutil wurde in Australien 2007 17., Christijan Albert wurde 2006 in Melbourne Elfter.

Super Aguri 2006: Beide Super Aguri im Ziel beim Saisonauftakt in Australien, Takuma Sato auf Rang 12, Yuji Ide als 13.

Toro Rosso 2006: Das Team ging aus Minardi hervor. Scott Speed wurde auf Anhieb Neunter, aber Punkte gab es damals nur für die ersten Acht, Tonio Liuzzi schied durch Unfall aus.

Red Bull Racing 2005: Ging aus Jaguar hervor. RBR im ersten Grand Prix gleich in Startreihe 3 (David Coulthard Fünftschnellster, Christian Klien Sechstschnellster), im Rennen eroberte der Schotte Coulthard dann sensationell Rang 4.

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Toyota 2002: Mika Salo wurde im ersten Grand Prix von Toyota toller Sechster! Dies nach den soliden Quali-Ränge 14 (Salo) und 16 (Allan McNish).

Jaguar 2000: Jaguar ging aus Stewart Grand Prix hervor, war also streng genommen kein neues Team. Eddie Irvine in der Qualifikation Siebter, im Rennen schieden beide Raubkatzen aus.

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British American Racing 1999: Nachdem Konstrukteur Adrian Reynard vollmundig davon gesprochen hatte, dass seine Autos noch in jeder Rennserie auf Anhieb gewonnen hätten: Startplatz 11 für Jacques Villeneuve, beide Autos im Rennen out.

Prost 1997: Ging aus dem Ligier-Team hervor, also kein komplett neues Team. Olivier Panis im Abschlusstraining Neunter. Shinji Nakano im Rennen Siebter, aber Punkte gab es nur für die ersten Sechs.

Stewart Grand Prix 1997: Trainingsplatz 11 für Rubens Barrichello, aber der Brasilianer und Stallgefährte Jan Magnussen schieden im Australien-GP beide aus.

Forti 1995: Im Training chancenlos, im Brasilien-GP wurde Pedro Diniz Zehnter – sieben Mal überrundet!

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Pacific 1994: Hinterbänkler zusammen mit Simtek beim Debüt in Brasilien. Paul Belmondo nicht qualifiziert. Gachot im Rennen out.

Simtek 1994: Hinterbänkler zusammen mit Pacific. David Brabham im Rennen vier Mal überrundet Zwölfter. Roland Ratzenberger nicht qualifiziert.

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Sauber 1993: Tolles Debüt von Sauber in Kyalami, Südafrika, vor 25 Jahren: JJ Lehto im Qualifying Sechster, Karl Wendlinger Zehnter. Lehto dann Fünfter im Rennen, Wendlinger schied aus.

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