Mercedes-Star Lewis Hamilton schwimmt gerne gegen den Strom. In China ging er mit den Fans auf Tuchfühlung, während das Training nicht gestartet werden konnte. Der Brite erklärt seine Aktion.
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Die Szene ging um die Welt: Während in Shanghai das zweite freie Training zum China-GP nicht gefahren werden konnte, überquerte Lewis Hamilton die Rennstrecke, sich selber und seine Umgebung filmend, verfolgt von seiner Entourage, ebenfalls alle mit Handy ausgerüstet. Das Ziel des dreifachen Champions: Der Graben gleich vor der Haupttribüne. Von dort aus schmiss der Mercedes-Star dann allerlei Mützen und Autogrammkarten zu den begeisterten Fans hoch.
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Lewis erklärt: "Ich komme jetzt seit vielen Jahren her, und immer werde ich von den chinesischen Fans unfassbar warmherzig empfangen. Ich habe in diesem Land so viele Anhänger, schaut euch nur mal die ganzen britischen Flaggen an. Ich weiss, wie lange der Weg von der Stadt hierher ist, geschweige denn die Reise jener Leute, die von anderen chinesischen Städten oder gar aus dem Ausland herkommen. Wir haben zum Beispiel eine Fangruppe aus Mexiko hier. Und dann bekommen sie alle nichts zu sehen! Also wollte ich etwas für die Menschen tun. Ich bin dankbar, dass mich die FIA die Piste überqueren liess, normalerweise ist das nicht erlaubt." "Zunächst sass ich eine Weile im Rennwagen, weil ich hoffte, dass wir endlich grünes Licht erhalten. Dann stieg ich aus und hörte mir ein wenig Musik an. Schliesslich ging ich auf die sozialen Netzwerke und sah, wie aktiv die Fans sind. Also fragte ich meine Leute, ob ich ein paar Kappen haben könnte, dann die FIA, ob ich zur Haupttribüne rüber darf. Ich wollte einfach aus einer misslichen Situation das Beste machen."
"Selbst nach all den Jahren haut es mich noch immer um, dass Menschen meine Mütze tragen oder den Union Jack für mich schwenken. Viele Fans basteln tolle Spruchbänder. Es ist eine grosse Ehre, eine solche Gefolgschaft zu haben, und es ist mir wichtig, dass die Menschen wissen – ich schätze das sehr."
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Lewis regte bei der FIA an, alle drei freien Trainings am Samstag zu fahren, dann die Qualifikation. "Ich hätte das toll gefunden, aber der Gedanke dabei war ganz eigennützig – ich wäre mehr zum Fahren gekommen! Gleichzeitig hätten auch die Fans mehr zu sehen erhalten. Ich habe ja immer gesagt, wir sollten das GP-Wochenende ein wenig aufpeppen, das wäre eine gute Gelegenheit gewesen."
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Der Vorschlag des 53fachen GP-Siegers fiel auf taube Ohren. Lewis Hamilton weiter: "Wir müssen uns darüber klar sein, dass es in der Formel 1 wieder Tage geben wird, an welchen wir nicht fahren können, aus bekannten Gründen. Das wäre für die neuen Formel-1-Besitzer doch eine gute Gelegenheit, ein wenig einfallsreich zu werden und etwas ganz Anderes zu versuchen. Wir fahren normalerweise nicht so viel, und letztlich kommen die Fans zur Rennstrecke, um uns da draussen auf der Bahn zu sehen."
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