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Polizei-Eskorte in Notfällen: FIA-Massnahmen in China

Von Vanessa Georgoulas
Das Wetter verkürzte am Trainingsfreitag die Streckenzeit auf 22 Minuten

Das Wetter verkürzte am Trainingsfreitag die Streckenzeit auf 22 Minuten

Der Automobilweltverband FIA hat nach dem verknappten Trainingsfreitag reagiert und sichergestellt, dass sich das Problem mit dem Rettungshubschrauber am Rennsonntag nicht wiederholt.

Nur 22 der insgesamt 180 Trainingsminuten, die den Formel-1-Piloten am Freitag vor den Rennen jeweils zur Verfügung stehen, konnten in China auch genutzt werden. Der Grund: Die Wetterlage beim für Notfälle ausgesuchten Krankenhaus, das knapp 38 Kilometer vom Shanghai International Circuit entfernt liegt, liess eine Landung des Rettungshubschraubers nicht zu.

So kam es, dass sich Fans, Fahrer und Teams zum Auftakt des GP-Wochenendes gleichermassen in Geduld üben mussten.

Weil für den Rennsonntag wieder schlechtes Wetter vorausgesagt wird, haben die FIA-Verantwortlichen nun reagiert und eine Lösung für Notfälle gefunden, die einen Transfer mit dem Krankenwagen in rund 20 Minuten garantiert.

Wie die Kollegen von Sky Sports F1 berichten, soll eine Polizei-Eskorte dafür sorgen, dass die im sportlichen Reglement vorgeschriebenen Bedingungen zum Transport auf der Strasse erfüllt werden. Diese schreiben etwa eine maximale Transportdauer von rund 20 Minuten vor.

Zudem steht ein weiteres Krankenhaus zur Verfügung, das nur fünf Kilometer von der Strecke entfernt liegt und für die meisten Verletzungsfälle ausgerüstet ist. Die medizinisch Kommission des Automobilweltverbands wählte jedoch die weiter entfernte Klinik aus, weil die dortige Neurologie-Abteilung besser ausgerüstet ist.

Nun wurde vereinbart, dass die entsprechenden Geräte ins näher gelegene Krankenhaus gebracht werden. Mit diesen Massnahmen sorgt die FIA dafür, dass der GP auch durchgeführt werden kann, wenn das Wetter keinen Hubschrauber-Einsatz zulässt.

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