GP-Piloten klagen, FIA reagiert: Randstein versetzt

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Nach seinem Crash im ersten freien Training von Baku fordert Sergio Pérez von FIA-Rennleiter Charlie Whiting, den Randstein in der achten Kurve anzupassen. «Wir alle finden diese Stelle knifflig», betont er.

Gleich zwei Piloten landeten am Trainingsfreitag in Baku in der achten Kurve in der Mauer: Im ersten freien Training erwischte es Force India-Routinier Sergio Pérez, am Nachmittag war Renault-Pilot Jolyon Palmer dran. Zahlreiche weitere Piloten vertaten sich an gleicher Stelle, schafften es aber im Gegensatz zu den Crash-Piloten, den Einschlag zu vermeiden, indem sie den Notausgang nahmen.

Zu diesen gehörte auch Sebastian Vettel, der über die enge Passage sagt: «Da fährst du in den freien Trainings vom Freitag vielleicht sechzig Mal vorbei, und dreissig Mal hast du das klamme Gefühl, dass es nicht reichen wird, weil das ein Nadelör ist. Du musst das Limit finden, darfst es aber nicht übertreiben. Also habe ich einen ein paar Mal einen Joker gezogen und bin halt geradeaus gefahren.»

Pérez klagt seinerseits: «Das Problem ist der Randstein, der ist da etwas gar hoch und das macht es sehr schwierig für uns.» Und der 27-Jährige aus Guadalajara verrät: «Wir haben im Fahrer-Meeting Rennleiter Charlie Whiting darauf angesprochen und ihn gebeten herauszufinden, ob sich daran etwas ändern lässt. Er hat zwar nicht gesagt, was er machen wird, aber ich denke, er wird den bestmöglichen Kompromiss finden. Denn wir alle finden diese Stelle sehr knifflig, man kann da sehr leicht Fehler machen.»

Palmer schilderte nach seinem Abflug: «Es gibt auf dieser Strecke sehr viele Highspeed-Kurven und harte Bremszonen. Und es ist schwierig, die Bremspunkte zu treffen. Wenn du alles unter Kontrolle hast, fühlt es sich etwas zu langsam an. Dann gibst du im nächsten Umlauf etwas mehr Gas, steigst etwas härter in die Eisen – und schon ist es zu viel und ein Rad blockiert.»

Am Samstagmorgen bestätigt uns ein FIA-Offizieller: Der Randstein in Kurve 8 ist nach innen verlegt und sollte nun beim Anfahren der Formel-1-Boliden kein Problem mehr sein. Dazu wurden in der Nacht auf Samstag einige Gullydeckel besser gesichert, die sich am Freitag gelockert hatten.

 

 

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