Cyril Abiteboul (Renault) zu Kubica: Fragen offen

Von Mathias Brunner
Formel 1
​Der Pariser Cyril Abiteboul, Geschäftsleiter von Renault Sport, gibt in Spa-Francorchamps zu: «Jeder würde gerne eine Rückkehr von Robert Kubica als GP-Fahrer sehen. Aber da sind noch viele Fragen offen.»

Als der Franzose Cyril Abiteboul (39) am Circuit de Spa-Francorchamps den Journalisten gegenübersitzt, da liegt es auf der Hand, welche Fragen auf den Geschäftsleiter von Renault Sport zukommen: Was ist mit Robert Kubica? Wie geht es mit dem 32jährigen Polen nach seinem Test auf dem Hungaroring weiter? Geht der Wunsch des WM-Vierten von 2008 in Erfüllung, wieder Grand-Prix-Fahrer zu werden? Ein Wunsch, den er mit Tausenden von Formel-1-Fans teilt.

Abiteboul meint zu all dem: «Wir haben mehrfach gesagt, dass wir dieses Thema sehr ernst nehmen, und dass wir die Einschätzung von Robert methodisch und analytisch angehen, mit den Emotionen ganz auf der Seite. Der Test war kein PR-Gag. Wir haben aber aus diesem Test nicht alle Antworten auf unsere Fragen erhalten. Und das macht es nicht einfach, weil das Testen in der Formel 1 beschränkt ist. In einer perfekten Welt würden wir für ihn einen weiteren Test ansetzen, um seine Fähigkeit als Rennfahrer besser einschätzen zu können. Ob das möglich ist, werden wir sehen.»

«Das Testen in Isolation ist das Eine, aber Wechselverhältnisse in einem Abschlusstraining oder das Durcheinander kurz nach dem Start zu einem Grand Prix, das ist etwas ganz Anderes. Das müssen wir alles in Betracht ziehen, um zu entscheiden, ob wir diesen Weg weitergehen wollen oder nicht. Mehr will ich eigentlich nicht dazu sagen, um weitere Spekulationen einzudämmen. Ich will nicht das Interesse an Robert oder den Wunsch vieler Menschen zu einer Verpflichtung für Renault machen. Wir alle wünschen uns dieses Comeback, aber es muss auch sinnvoll sein.»

«Der Fahrermarkt ist in Bewegung, mit Verkündungen von Ferrari und McLaren, ich erwarte, dass weitere folgen. Wir können uns also nicht zurücklehnen und alleine entscheiden. Das Timing muss im Kontext mit allen Fahrern stimmen.»

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