Max Verstappen: «Runde fühlte sich besser als P5 an»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Max Verstappen

Max Verstappen

Red Bull Racing-Talent Max Verstappen kam im Qualifying zum Belgien-GP nicht über den fünften Platz hinaus. Dennoch war der ehrgeizige Teenager zufrieden mit seinem schnellsten Versuch.

Zum Ende des Formel-1-Abschlusstrainings auf dem Circuit de Spa-Francorchamps fehlten Max Verstappen mehr als acht Zehntel auf die Pole-Zeit von Lewis Hamilton. Der Red Bull Racing-Pilot reihte sich mit 1:43,380 min auf dem fünften Platz ein und zeigte sich damit zufrieden.

Nach dem Qualifying hielt der 19-Jährige fest: «Ih war wirklich zufrieden mit meiner Q3-Runde, ehrlich gesagt hätte ich das nicht besser hinbekommen können. Ich habe das Beste aus meinem Auto herausgeholt und die Runde fühlte sich auch besser als der fünfte Platz an. Im vergangenen Jahr drehte ich die zweitschnellste Runde und ich denke, die hat sich genauso gut angefühlt wie der diesjährige Versuch.»

«Ich bin aber zufrieden mit dem Ergebnis und ich würde sagen, das war ein perfektes Qualifying, mit dem wir zufrieden sein können», betonte Verstappen, der auf die Frage, warum Ferrari-Star Kimi Räikkönen nur etwas mehr als eine Zehntel schneller als er selbst unterwegs war, folgende Erklärung lieferte: «Wir haben das Beste aus unseren Möglichkeiten gemacht und Ferrari hat offenbar nicht.»

Der Sieger vom Spanien-GP 2016 gestand aber auch: «Natürlich ist es eine nette Überraschung, dass wir so nah an der Scuderia dran sind. Lewis war in einer eigenen Liga unterwegs, aber im Rennen sollten wir näher dran sein, das ist für gewöhnlich so, weil sie ihren Motor im Training stärker aufdrehen können als wir.» Und er verriet: «Wir sind im zweiten Sektor stark, darauf werden wir uns konzentrieren, denn auf den Geraden sind wir ziemlich langsam. Wir müssen also auf unsere Stärken setzen, und die kommen im Mittelsektor am Besten zum Tragen.»

Verstappen beeilte sich aber auch anzufügen: «Generell war die Fahrzeug-Balance grossartig und das hat mir geholfen, eine so gute Qualifying-Session zu erleben.» Dennoch macht er sich nichts vor, wenn es um seine Chancen im Rennen geht: «Auch wenn sich mein Auto gut angefühlt hat, glaube ich dennoch, dass wir etwas Glück brauchen, um im Rennen etwas Spezielles hinzubekommen. Ich glaube nicht, dass wir um Podestplätze mitkämpfen können, aber wer weiss, was passiert. Derzeit gehen wir von einem Rennen im Trockenen aus, ich hoffe aber, dass sich die Prognose über Nacht ändern wird, dann können wir richtig mitkämpfen.»

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