Kimi Räikkönen (Ferrari): «Strafe war total unnötig»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Kimi Räikkönen ärgerte sich über seine Strafe

Kimi Räikkönen ärgerte sich über seine Strafe

Ferrari-Star Kimi Räikkönen musste im zwölften Formel-1-GP des Jahres auf dem Circuit de Spa-Francorchamps eine bittere Pille schlucken. Der Iceman kassierte eine Strafe, für die er kein Verständnis aufbringt.

Dass sich die Formel-1-Rennkommissare seit dem Saisonstart bei der Bestrafung der GP-Piloten zurückhalten, war im Belgien-GP zumindest aus Sicht von Kimi Räikkönen nicht erkennbar. Denn der Ferrari-Star kassierte für seine flotte Fahrt unter Doppelgelb nicht nur eine zehnsekündige Stop-and-Go-Strafe, sondern auch noch drei Strafpunkte. Wir erinnern uns: Die GP-Stars dürfen sich innerhalb einer Zeitspanne von einem Jahr deren Elf erlauben, beim Zwölften gibt es eine GP-Sperre.

Doch davon ist der Routinier in Rot weit entfernt. Denn der Iceman hat sich abgesehen vom jüngsten Vergehen in den letzten zwölf Monaten nichts zuschulden kommen lassen. Er klagte denn auch nicht über die Strafpunkte im Speziellen, sondern über die Strafe an sich. Denn seiner Meinung nach bestand kein Anlass, die doppelte gelbe Flagge zu schwenken, als Max Verstappen seinen Dienstwagen am Streckenrand abstellen musste, weil ihn ein technisches Problem zur Rennaufgabe zwang.

So schimpfte der Finne bereits am Boxenfunk, als ihm die Strafe mitgeteilt wurde: «Was heisst das? Das Auto stand ja neben der Strecke!» Auch nach dem Rennen klagte er: «Ich sehe das anders als die Regelhüter. Das Auto stand nicht mitten auf der Piste und deshalb denke ich, dass die Situation nicht gefährlich war.»

«Sie hatten aber das Gefühl, mich bestrafen zu müssen. Diesmal hat's mich erwischt, nächstes Mal ist dann wieder ein anderer Pilot dran. Aber das war eine jener Situationen, in denen eine Strafe total unnötig war», fügte der 37-Jährige gewohnt trocken an, und betonte: «Die Strafe war schmerzlich, zum Glück spielte uns das Safety-Car in die Hände, so konnte ich noch einige Positionen wieder zurückgewinnen. Aber es war dennoch alles andere als optimal.»

Nun hofft Kimi auf Wiedergutmachung in Monza: «Das ist natürlich ein grosses Wochenende für uns als italienisches Team. Alle Tifosi werden dort sein und uns unterstützen. Uns stehen einige hektische Tage bevor. Wir werden natürlich alles daran setzen, ein gutes Rennen zu zeigen – nicht nur für uns, sondern auch für alle Fans an der Strecke. Es wird sicherlich ein interessantes Wochenende werden.»

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