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Pit Beirer: Gelassen und hochzufrieden nach Auftritt des KTM-RC16-Quartetts

Im Vieraugengespräch mit SPEEDWEEK.com berichtete KTM-Rennchef Pit Beirer von seinen Eindrücken zum MotoGP-Testspektakel. Dass es im letzten Anlauf nicht für eine Topzeit reichte, ließ Beirer kalt.

Thomas Kuttruf
Von

Im Artikel erwähnt

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In einer Hinsicht ist KTM schon jetzt führend in der MotoGP. Denn nur die Österreicher boten beim sechstägigen Erprobungsmarathon in Malaysia sieben MotoGP-Piloten auf. Pol Espargaro, MotoGP-Hall-of-Fame-Pilot Dani Pedrosa sowie GP-Sieger Mika Kallio trieben die RC16 durch den Shakedown und waren dabei außerordentlich effizient, wie der zum zweiten Teil des Tests ebenfalls nach Südostasien gereiste KTM-Sportchef Pit Beirer im Gespräch mit SPEEDWEEK.com bestätigte: «Für uns waren schon die ersten Tage rundum positiv. Dani und Pol sind solche Profis, sie haben ihre Aufgaben vor dem eigentlichen Zeitplan erledigt. Um Dinge auszuschließen, brauchen sie weniger Zeit als unsere Stammfahrer», applaudierte Beirer.

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Nach den drei Testfahrern betraten dann die vier Stammfahrer die Testbühne. Alle vier zeigten sich erholt und in körperlich bester Verfassung. Das waren die Herren Acosta, Binder, Bastianini und Vinales auch vor 12 Monaten, doch im Gegensatz zu 2025 ist nun das Einsatzgerät der Athleten in wesentlich besserer Verfassung.

Pit Beirer: «Wir waren damals nicht schlecht, aber in der MotoGP reicht das nicht. Wir waren nicht vereint, alle Fahrer haben unabhängiger und weiter voneinander entfernt gearbeitet. Jetzt stehen alle vier auf der gleichen Plattform und wenn es etwas zu optimieren gibt, dann profitieren alle davon.»

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Bereits eine Stunde vor dem Ende des letzten Testtags setzte Pit Beirer gedanklich einen Haken. «Ich bin absolut zufrieden, auch nach den drei weiteren Tagen. Ziel war es, in Sepang gemeinsam zu definieren, womit wir 2026 Rennen fahren – und das haben wir getan. Ja – es gibt wie jedes Jahr noch Dinge, die sich permanent bewegen, aber KTM hat die Basis gefunden und es freut mich sehr, dass auch alle damit happy sind.»

Nicht zu übersehen ist, dass sich die KTM-Piloten konstant näherkamen. Von einer Ausnahmestellung Acostas kann keine Rede sein. Auch wenn der 21-Jährige nach drei Tagen als Achter am höchsten notiert war, ist die Tatsache, dass der 2025 zeitweise abgeschlagene Enea Bastianini im Finale bis auf zwei Hundertstel an den Spanier herankam, ein Beleg für die gestiegene Bedienerfreundlichkeit der RC16.

In Sachen Leistungsdichte schlug KTM auch Ducati

Sowohl beim Test vor einem Jahr als auch beim GP im vergangenen Oktober waren die vier Akteure der Österreicher jeweils gut 0,8 sec gespreizt. 2026 sind es noch 0,35 sec. Selbst Ducati kann in Sachen interne Leistungsdichte nicht mithalten (0,7 sec zwischen Alex Marquez und Franco Morbidelli). Doch wenn es um den Speed über eine Renndistanz geht, dürften auch heute noch die neuesten Bikes aus Bologna die Aero-Verkleidung vorne haben.

Acosta hätte gerne im Endspurt noch mit einer Topzeit geglänzt, doch der Racer aus Murcia hatte, als es gegen 17 Uhr drauf ankam, bereits sein Reifenkontingent verbraucht. Beirer kommentierte Platz 8 für den Heißsporn gelassen. «KTM kann mit den Zeiten gut leben. Wir haben uns da verbessert, wo wir wollten. Alles Weitere hätte zwar dem Ego der Fahrer gutgetan, aber am eigentlichen Thema – unserer Basis – hätte es nichts geändert. Man ist davon ausgegangen, dass es später nass wird. Die letzten neuen Reifen kamen drauf, als man den Vorteil gar nicht nutzen konnte.»

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Pos.

Fahrer

Hersteller

Zeiten

1.

Alex Marquez (E)

Ducati

1:56,402 min

2.

Marco Bezzecchi (I)

Aprilia

+0,124 sec

3.

Fabio Di Giannantonio (I)

Ducati

+0,383

4.

Marc Marquez (E)

Ducati

+0,387

5.

Francesco Bagnaia (I)

Ducati

+0,527

6.

Franco Morbidelli (I)

Ducati

+0,728

7.

Raul Fernandez (E)

Aprilia

+0,843

8.

Pedro Acosta (E)

KTM

+0,851

9.

Joan Mir (E)

Honda

+0,866

10.

Enea Bastianini (I)

KTM

+0,888

11.

Ai Ogura (J)

Aprilia

+0,924

12.

Alex Rins (E)

Yamaha

+1,178

13.

Brad Binder (ZA)

KTM

+1,188

14.

Maverick Vinales (E)

KTM

+1,197

15.

Johann Zarco (F)

Honda

+1,199

16.

Luca Marini (I)

Honda

+1,403

17.

Jack Miller (AUS)

Yamaha

+1,754

18.

Toprak Razgatlioglu (TR)

Yamaha

+1,924

19.

Diogo Moreira (BR)

Honda

+2,074

20.

Lorenzo Savadori (I)

Aprilia

+2,500

21.

Augusto Fernandez (E)

Yamaha

+2,876

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