Kawasaki-Werkspilot Garrett Gerloff: «Werden in Australien ahnungslos sein»
Als einziger Kawasaki-Pilot hat Garrett Gerloff einen schweren Stand. Die Superbike-WM 2026 beginnt für den Texaner mit einem großen Fragezeichen.
Vier Tests fanden bisher zur Vorbereitung auf die Superbike-WM 2026 statt, wovon Garrett Gerloff jedoch nur drei mitgemacht hat. Unmittelbar nach dem Saisonfinale Ende Oktober in Jerez mit dem 2025er Motorrad, dazu die Januar-Tests in Jerez und Portimão mit dem neuen Modell.
Die wichtigste Neuerung ist die mit Wings ausgestattete Verkleidung, die neben mehr Abtrieb an der Front einen besseren Windschutz bieten soll. Die Wirkung der geänderten Aerodynamik war für Gerloff positiv spürbar, doch bei insgesamt schlechtem Wetter war der Erkenntnisgewinn überschaubar.
«Ich habe das Gefühl, dass viele Fahrer völlig ahnungslos nach Australien fahren werden», sagte der 30-Jährige aus Katy. Ich selbst konnte einen kleinen Unterschied zwischen den verschiedenen Aerodynamik-Paketen feststellen. Mit den Flügeln konnte ich spüren, dass die Front etwas stabiler war. Allerdings war ich noch weit von normalen Rundenzeiten entfernt. Daher hoffe ich, dass sich dieses Gefühl mit mehr Speed immer mehr verstärkt. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich etwas gelernt habe, aber offen gesagt, nein.»
Von den USA kommend hatte Gerloff die weiteste Anreise zu den Superbike-Tests. Hat sich der Aufwand gelohnt?
«Ich bin in Portimão 18 Runden gefahren und in Jerez 20 Runden – beide Male unter gemischten Bedingungen und nur mit dem Ziel, in einem Stück zu bleiben», erklärte der Kawasaki-Pilot. «Hauptsächlich habe ich Mitleid mit meinem Team und den Teams der anderen Fahrer, denn wir hatten einfach das größtmögliche Pech mit dem Wetter.»
Schon gesehen?
Newsletter
Motorsport-News direkt in Ihr Postfach
Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach