Daniel Ricciardo: «Das war die grösste Überraschung»
Daniel Ricciardo drehte im vom Regen bestimmten Qualifying zum Italien-GP in Monza die drittschnellste Runde. Der Australier muss zwar eine Strafversetzung hinnehmen, trotzdem freute er sich.
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Die GP-Stars mussten sich am Qualifying-Samstag in Monza in Geduld üben, weil der Regen eine Zwangspause von mehr als zweieinhalb Stunden verursachte, doch letztlich durften sie um 16.40 Uhr zur Zeitenjagd ausrücken.
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Für Daniel Ricciardo gestaltete sich der Auftakt zum Qualifying schwierig. Der Australier beschwerte sich am Boxenfunk über fehlenden Grip und hatte seine liebe Mühe, seinen Renner auf der Bahn zu halten. Im letzten, entscheidenden Abschnitt schaffte es der 28-Jährige aber, seine Reifen ins Arbeitsfenster zu bringen und mit 1:36,841 min die drittschnellste Runde zu drehen. Hinterher erklärte Ricciardo mit seinem gewohnt breiten Grinsen: "Im ersten und zweiten Qualifying-Abschnitt lief es nicht so gut. Man konnte an meinen Boxenfunk-Sprüchen hören, dass ich nicht allzu beeindruckt war vom Grip-Niveau und allem. Die Reifen waren kalt und ich rutschte viel rum. Ich hatte Mühe und schaffte es nicht, die Intermediates auf Temperatur zu bringen."
"Ich dachte, dass ich auf den Inters mehr Grip haben würde, aber ich habe sie nie wirklich zum Arbeiten gebracht. Das war eine Überraschung, denn ich dachte wirklich,d ass diese Reifen die schnelleren sein würden. Das Problem ist, dass du nicht wirklich attackieren kannst, wenn du viel rutscht, und das wiederum erschwert das Aufwärmen der Reifen", gestand der Rennfahrer aus Perth.
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"Im Q3 war es dann zum Glück ganz anders, da hatte ich sehr viel mehr Haftung", fügte Ricciardo aber eilends an. Der Red Bull Racing-Pilot wird den 13. WM-Lauf aber nicht vom dritten Startplatz in Angriff nehmen müssen, weil ihm die Regelhüter für den Einsatz neuer Motoren-Komponenten eine Strafversetzung um – theoretische – 25 Positionen hinnehmen muss.
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