Kimi Räikkönen: «Max Verstappen muss das schlucken!»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​GP-Veteran Kimi Räikkönen sagt über die Strafe für den Red Bull Racing-Fahrer Max Verstappen: «Auch wenn das für ihn nicht einfach ist – er muss die Strafe von Texas schlucken, da ist nichts zu ändern.»

Es ist DAS Thema im Fahrerlager des Autódromo Hermanos Rodríguez hier in Mexiko: Die Strafe für Max Verstappen nach dem Grand Prix der USA. Die Rennkommissare bestraften den Niederländer für angebliches Abkürzen in der zweitletzten Kurve des Rennens, damit war Rang 3 futsch, Max wurde auf Platz 4 zurückversetzt.

Räikkönen sagt nun in Mexiko: «Du hast gar keine andere Wahl. Du musst solche Urteile der FIA-Rennkommissare hinnehmen. Max Verstappen muss das schlucken, auch wenn er sich zu streng behandelt fühlt. Manchmal laufen die Dinge für dich, manchmal eben gegen dich, das war schon immer so.»

«Ich habe die Leute argumentieren gehört: "Ah, Mika Salo war einer der Kommissare in Texas, natürlich wollte er seinen früherem Ferrari-Team helfen." Aber das stimmt nicht. Denn in Belgien damals war er auch einer der vier Rennkommissare, und ich habe dort eine Strafe für ein albernes Vergehen wegen gelber Flaggen erhalten.»

«Ich weiss, wie sich Max fühlt. Ich habe selber schon oft Strafen erhalten, die ein wenig, nun, die in meinen Augen für gar nichts kamen. Aber du musst das irgendwann auf sich beruhen lassen und versuchen, es beim nächsten Mal halt anders zu machen.»

«Die Rennkommissare arbeiten so gut sie können. Ich bin auch nicht der Ansicht, dass vier Kommissare über die ganze Saison die Situation verbessern würden. In anderen Rennserien gibt das auch zu reden. Verschiedene Kommissare haben nun mal unterschiedliche Ansichten und kommen daher zu verschiedenen Urteilen. Es wird immer Leute geben, die darüber unglücklich sind. So ist das nun mal.»

«Jeder Zwischenfall ist wieder anders. Schon allein das verhindert gleichmässige Urteile. Ich gucke oft MotoGP, und ich habe jetzt wirklich nicht den Eindruck, dass dort die Urteile gleichmässiger ausgesprochen werden.»

Welche Lösung gibt es für Kimi? Der Weltmeister von 2007 sagt: «Der grösste Teil des Problems liegt darin, dass wir so riesige Auslaufzonen haben. Wenn in diesen Auslaufzonen tüchtig Grip lockt, dann ist es klar, dass die Fahrer das verlockend finden. Wir suchen immer den schnellsten Weg. Als ich anfing, gab es da Kies und Randstein, da wäre es dir gar nicht erst in den Sinn gekommen, dich neben der eigentlichen Strecke aufzuhalten. Wenn die Diskussionen aufhören sollen, dann gäbe es nur einen Weg – macht überall wieder Kiesbetten.»

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