George Russell: «Das war ein grosser Schritt»

Von Otto Zuber
Formel 1
George Russell durfte erstmals im VJM10 Gas geben

George Russell durfte erstmals im VJM10 Gas geben

Im ersten freien Training zum Brasilien-GP durfte George Russell erstmals in einem Force-India-Renner Gas geben. Der Brite drehte 29 Runden und erklärte hinterher stolz: «Darauf habe ich lange hingearbeitet.»

George Russell erlebte am Trainingsfreitag von São Paulo eine dreifache Premiere: Der Mercedes-Junior war in der ersten Session erstmals in Interlagos unterwegs – und gab erstmals im Rahmen eines GP-Wochenendes Gas. Der diesjährige GP3-Meister sass auch erstmals im Force India-Renner, den er sich von GP-Routinier Sergio Pérez für das erste Training geliehen hatte.

Russell drehte 29 Runden und durfte sich am Ende über die zwölftschnellste Rundenzeit des ersten Trainings freuen. Mit 1:11,047 min blieb er am Ende fast sechs Zehntel langsamer als Stammfahrer Esteban Ocon, der auch zum Junior-Team gehört. Trotzdem zog er hinterher eine positive Bilanz und schwärmte: «Darauf habe ich schon so lange hingearbeitet. Und auch wenn es sich jetzt gerade sehr normal anfühlt, ist es doch ein unglaubliches Gefühl zu wissen, dass man an einem GP-Wochenende unterwegs war.»

«Für mich war das ein grosser Schritt nach vorne, aber ich bin bestens vorbereitet in dieses Abenteuer gestiegen. Ich habe sowohl mit Mercedes als auch mit Force India einige Tage im Simulator verbracht und habe das Gefühl, nach dem Budapest-Test im August nun den nächsten Schritt geschafft zu haben.» Im August hatte der Mercedes-Nachwuchsfahrer im Rahmen der offiziellen Testfahrten im Silberpfeil Gas geben dürfen.

Einen Vergleich zwischen dem Mercedes und dem Force India-Renner mag Russell aber nicht ziehen: «Das kann man nicht vergleichen, weil es zwei unterschiedliche Autos auf zwei total verschiedenen Strecken sind», winkt er auf Nachfrage der Kollegen von Sky Sports F1 ab. Und er betont: «Ich kannte weder die Strecke noch das Auto und wollte einfach so viel wie möglich lernen, um beim nächsten FP1-Einsatz in Abu Dhabi bereit zu sein. Denn diese Strecke kenne ich gut.»

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