Magnussen: «Es kümmert mich nicht, was andere sagen»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Fernando Alonso ärgerte sich in Malaysia über Kevin Magnussen

Fernando Alonso ärgerte sich in Malaysia über Kevin Magnussen

Kevin Magnussen sorgte in diesem Jahr für Schlagzeilen und Ärger bei der Konkurrenz. Doch dass sich Routiniers wie Nico Hülkenberg und Fernando Alonso über ihn ärgern, kümmert den Dänen herzlich wenig.

Bereits vor der Sommerpause sorgte Kevin Magnussen mit seiner aggressiven Vorgehensweise auf der Piste für Schlagzeilen. Der Haas-Pilot drängte Renault-Fahrer Nico Hülkenberg von der Piste, als dieser aussen an ihm vorbeiziehen wollte – und wurde dafür von den Regelhütern mit fünf Strafsekunden bedacht.

Doch damit nicht genug, nach dem Rennen lieferten sich der Deutsche und der Däne vor laufender Kamera einen verbalen Schlagabtausch, den wir hier nicht wiederholen wollen. Nur soviel sei gesagt: Hülkenberg gratulierte Magnussen dazu, der unsportlichste Fahrer im Feld zu sein, und bekam daraufhin eine genauso deutliche wie politisch unkorrekte Antwort.

Was die Fans und Journalisten amüsierte, wurde schnell aus der Welt geschafft – doch die Fehde blieb unvergessen – auch dank Fernando Alonso, der sich beim 15. WM-Lauf in Malaysia über den Haas-Piloten beschwerte. «Was für ein Idiot, Hülkenberg hatte Recht», schimpfte der Spanier über Boxenfunk, nachdem er sich ein hartes Duell mit dem Blondschopf geliefert hatte.

Auch wenn Haas-Teamchef Günther Steiner seinen Schützling umgehend verteidigte, Magnussens Ruf, im Zweikampf übers Limit zu gehen, wurde durch die Vorwürfe des zweifachen Champions gefestigt. Doch der 25-Jährige aus Roskilde lässt sich davon nicht irritieren. «Ich kann ja kein Anderer sein, ich gebe einfach nur mein Bestes», sagt er.

«Ich geniesse die Rennfahrerei und ich liebe diese Kämpfe auf der Strecke. Und solange ich keine Strafe bekomme, ist auch alles in Ordnung», fügt Magnussen trotzig an. «Es kümmert mich nicht, was die Anderen von mir denken.» Und er verweist noch einmal auf die Tatsache, dass er als Fahrer eines Mittelfeld-Teams am Limit fahren muss, um es überhaupt in die Punkte zu schaffen: «Ich muss immer alles geben, es ist nicht so, dass ich es locker in die Top-10 schaffe. Ich muss Risiken eingehen und hart fahren, um WM-Zähler zu holen.»

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