Formel 1

Stoffel Vandoorne: Erster Eindruck im McLaren-Renault

Von - 19.01.2018 09:16

​Am 23. Februar wird der neue McLaren MCL33-Renault präsentiert. Virtuell hat Stoffel Vandoorne den Wagen bereits bewegt – im Rennsimulator von McLaren. Der 25jährige Belgier ist angetan.

Viele Formel-1-Fans sind fest davon überzeugt: McLaren wird 2018 im Feld vorrücken. Nach der Trennung von Honda und dank des neuen Motorpartners Renault herrscht im Werk des zweiterfolgreichsten Rennstalls Aufbruchstimmung.

Superstar Fernando Alonso hat wiederholt gesagt: «Wir wissen, wie gut unser Chassis 2017 gewesen ist. Teilweise waren wir in bestimmten Passagen so schnell wie die Top-Fahrzeuge. Unser Klotz am Bein ist bekannt.»

Der Spanier musste das Wort Honda überhaupt nicht in den Mund nehmen. Es wussten auch so alle, wovon er sprach.

Alonsos langjähriger Wegbegleiter Flavio Briatore ist überzeugt: «Wir werden mit dem neuen McLaren-Renault Fernando wieder auf dem Siegerpodest erleben.»

Der Belgier Stoffel Vandoorne hat einen ersten Vorgeschmack darauf bekommen, was mit dem McLaren MCL33-Renault auf uns zukommt. Die Öffentlichkeit wird den Wagen erst am 23. Februar zu Gesicht bekommen, ab 26. Februar finden auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya die ersten Wintertests statt.

Im Rennsimulator hat der 25jährige Vandoorne einen Vorgeschmack darauf erhalten, wie sich der 2018er McLaren anfühlt. Er sagt dem belgischen Fernsehsender RTBF: «Mein erster und kraftvollster Eindruck nach dem ersten Tag im Simulator – der Wechsel zu Renault ist für uns eine geniale Sache. Das erste Gefühl ist sehr positiv, selbst wenn wir immer daran denken müssen, dass der Simulator nicht komplett mit dem echten Fahren zu vergleichen ist.»

Vandoorne, der die Formel-1-freie Zeit mit Ferien in Miami und Indonesien verbracht hat, sagt: «Wir alle brennen darauf, dass die Testfahrten beginnen. Der Druck steigt. Wir haben mit Red Bull Racing und Renault zwei erstklassige Messlatten. RBR ist Weltmesiter und hat im vergangenen Jahr Rennen gewonnen, Renault wächst von Jahr zu Jahr. Ich empfinde den höheren Druck aber als positiv. Um uns zu verbessern, brauchen wir diesen Druck.»

«Ich habe in meiner ersten vollen GP-Saison sehr viel gelernt, und mit Fernando hatte ich den besten Stallgefährten, den sich ein Pilot vorstellen kann. Unsere Ergebnisse haben unterstrichen, dass Erfahrung durch nichts zu ersetzen ist. Gewiss, wir hatten uns für 2017 bessere Ergebnisse erhofft. Aber das Jahr war nicht verloren. Ich bin ein besserer Fahrer geworden. Ich habe mich im Laufe der Saison stark verbessert. Ich kenne nun alle Strecken und die ganzen Arbeitsabläufe. Das wird mir 2018 helfen.»

Was seine Ziele angeht, so bleibt der GP2-Champion von 2015 vage: «Das wird davon abhängen, wie konkurrenzfähig wir sind. Wir machen einen sehr vielversprechenden Wandel durch, aber es ist noch nicht abzuschätzen, was das in Ergebnissen bedeutet.»

Die wichtigsten Termine 2018

Team-Präsentationen
22. Februar: Ferrari (Internet)
22. Februar: Mercedes (Silverstone)
23. Februar: McLaren (Woking)
25. Februar: Toro Rosso (Barcelona)

Wintertests
26. Februar bis 1. März: Cirucit de Barcelona-Catalunya
6. bis 9. März: Circuit de Barcelona-Catalunya

Testfahrten innerhalb der Saison
15./16. Mai: Cirucit de Barcelona-Catalunya
31. Juli/1. August: Hungaroring

Formel-1-WM
25. März: Australien (Melbourne)
8. April: Bahrain (Sakhir)
15. April: China (Shanghai)
29. April: Aserbaidschan (Baku)
13. Mai: Spanien (Barcelona)
27. Mai: Monaco (Monte Carlo)
10. Juni: Kanada (Montreal)
24. Juni: Frankreich (Le Castellet)
1. Juli: Österreich (Spielberg)
8. Juli: Grossbritannien (Silverstone)
22. Juli: Deutschland (Hockenheim)
29. Juli: Ungarn (Budapest)
26. August: Belgien (Spa-Francorchamps)
2. September: Italien (Monza)
16. September: Singapur
30. September: Russland (Sotschi)
7. Oktober: Japan (Suzuka)
21. Oktober: USA (Austin)
28. Oktober: Mexiko (Mexiko-Stadt)
11. November: Brasilien (São Paulo)
25. November: Abu Dhabi (Insel Yas)

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Am Ende der Saison 2017 tauschten Stoffel Vandoorne und Fernando Alonso die Helme © Twitter/StoffelVandoorne Am Ende der Saison 2017 tauschten Stoffel Vandoorne und Fernando Alonso die Helme

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