Monisha Kaltenborn: Comeback mit eigenem F4-Team

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Monisha Kaltenborn hat ihre Motorsport-Leidenschaft nicht verloren

Monisha Kaltenborn hat ihre Motorsport-Leidenschaft nicht verloren

Die frühere Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn kehrt in den Motorsport zurück: Fast acht Monate nach ihrem Abschied aus der Formel 1 feiert die Juristin ihr Comeback – mit einem eigenen Formel-4-Team.

Mit prominenten Namen kennen sich die Verantwortlichen der ADAC Formel 4 aus. Schliesslich mischt mit Ralf Schumacher steht ein ehemaliger GP-Pilot mit seinem eigenen Rennstall in der Startaufstellung der Nachwuchsserie. Der Bruder von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher betreibt das Team US Racing zusammen mit dem früheren Mercedes-DTM-Technikchef Gerhard Ungar.

Nun bekommen die beiden Team-Oberhäupter prominente Gesellschaft. Denn auch die frühere Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn steigt in der ADAC Formel 4 ein. Damit feiert die Österreicherin mit indischen Wurzeln bereits acht Monate nach ihrem plötzlichen Formel-1-Abschied ihr Motorsport-Comeback.

Das Formel-4-Abenteuer wagt Kaltenborn gemeinsam mit der französisch-monegassischen Unternehmerin Emily di Comberti. Der Rennstall wird unter dem Namen KDC Racing und mit Schweizer Lizenz an den Start gehen, die Werkstatt der Nachwuchstruppe ist jedoch im spanischen Granollers und somit in unmittelbarer Nähe des F1-Kurses von Barcelona.

Für sie sei es nur logisch gewesen im Motorsport weiterzumachen, erklärt Kaltenborn den Kollegen von Auto Bild. «Motorsport war und ist meine grosse Leidenschaft», betont sie, und verrät: «Die organisatorischen, personellen und finanziellen Voraussetzungen sind geschaffen. Erste namhafte Sponsoren haben wir auch schon gewonnen. Unsere Fahrer werden wir demnächst bekanntgeben können.»

Das Tagesgeschäft wird Teammanager Josep Trinidad übernehmen, wie die frühere Geschäftsführerin und Mitbesitzerin des Sauber-Rennstalls erzählt. Sie selbst werde sich hauptsächlich darauf konzentrieren, junge Rennfahrer auf ihre künftige Profi-Karriere vorzubereiten. «Meine langjährige Formel-1-Erfahrung wird dabei hilfreich sein», weiss sie, und mahnt: «Gerade bei hoffnungsvollen Nachwuchsfahrern ist eine professionelle Unterstützung wichtig, und zwar auch, um die üblichen Anfängerfehler zu vermeiden.»

Das Formel-4-Team ist nur eines von mehreren vielversprechenden Projekten, die Kaltenborn realisieren will. Doch noch gibt sie sich zugeknöpft, wenn es um Details geht. «Noch ist es zu früh, um darüber zu reden», erklärt die 46-jährige Juristin.

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