Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Werbung

Dakar: Vorjahressieger Al-Rajhi/Gottschalk geben auf

Weitere große Zeitverluste auf der vierten Etappe verbunden mit medizinischen Gründen waren ausschlaggebend für die Aufgabe.

Werbung

Werbung

Auf der vierten Etappe der Dakar, erster Teil der zweitägigen Marathon-Prüfung, fingen sich Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk im Overdrive-Toyota weitere riesige große Zeitdefizite zu. Ohne reelle Chancen auf eine Topplatzierung verbunden mit gesundheitlichen Gründen entschied sich das Duo die Wüstenrallye vorzeitig zu beenden.

Werbung

Werbung

Drei Reifenschäden auf der vierten Schleife waren der schließlich auf der vierten Etappe für Yazeed Al-Rajhi und Copilot Timo Gottschalk nach der Neutralisation schließlich der Grund ihren Renneinsatz vorzeitig zu beenden.

Nach dem Triumph in der Auflage 2025 hatten das Duo die Zielsetzung gehabt den Vorjahreserfolg zu wiederholen. Das Hilux-Team zeigte ins besonders am zweiten Tag eine hervorragende Leistung, als sie auf der dritten Position im Ziel einfuhren.

Indes hatte der saudi-arabische Toppilot bei seinem Heimrennen zusammen mit seinem deutschen Navigator bereits bei der ersten Etappe sehr viel Zeit verloren. Die erste Schleife rund um die Hafenstadt Yanbu am Roten Meer Dabei kostete viel Zeit als sie an einer Abzweigung die falsche Richtung einschlugen und so einen obligatorisch anzusteuernden Wegpunkt verpassten, was mit 15 Minuten Strafzeit plus einer weiteren Penalty wegen Speedings kostete. Außerdem bremsten Reifenschäden den schnellen Vorwärtsdrang ein. Am dritten Tag zeigte sich die Podiumsplatzierung vom Vortag als Handicap, da sie so mit einem frühen Start als Pfadfinder fungierten und sie trotz guter Leistung nur auf Position 16 statt in den Top Ten einliefen. Auf Position 19 in der Gesamtwertung starteten sie mit einer knappen halben Stunde in die vierte Etappe.

Werbung

Werbung

Nach den Zeitverlusten durch die Reifenschäden am Mittwochvormittag schien eine Topplatzierung ausgeschlossen. Die gesundheitlichen Restgefahren, die seit ihrem Unfall im Vorjahr bei der Jordanien-Rallye der vergangenen Saison weiter bestanden waren nach Abwägungen der weitere Grund für die Entscheidung für den frühzeitigen Rennrückzug.

Bei der Baja Jordanien im April 2025 hatten sich Yazeed Al-Rajhi und Timo Gottschalk bei einem schweren Unfall jeweils Wirbelbrüche zugezogen. Der Gesundungsprozess war noch nicht voll abgeschlossen.

Die Dakar-Rallye war das Duo mit Berechtigung optimistisch angegangen, da es den Saisonabschluss der Saudi-Arabischen Meisterschaft anfangs Dezember mit der Rallye Dschidda noch gewonnen hatte.

Werbung

Werbung

Unmittelbar nach der Aufgabe meinte Al-Rajhi: «Die weiteren erheblichen Zeitverluste heute haben mich dazu veranlasst, die Rallye Dakar vorzeitig zu beenden», kommentierte Yazeed Al-Rajhi. «Meine Rückenverletzungen aus einem Unfall im Vorjahr waren vor der Rallye Dakar zwar ausreichend verheilt, aber eben nicht vollständig. Es erschien mir nicht richtig, diesen Heilungsprozess ohne Aussicht auf ein Top-Ergebnis nicht weiter zu gefährden. Daher hat nun die vollständige Genesung oberste Priorität».

Der aus brandenburgischen Neuruppin stammende Gottschalk erläuterte die vorzeitige Aufgabe: «Die Rallye Dakar ist nicht so verlaufen, wie wir uns erhofft hatten und auch das Unternehmen Titelverteidigung ist in weite Ferne gerückt. Vor diesem Hintergrund macht es mehr Sinn, die vollständige Genesung der Rückenverletzungen aus dem Vorjahr keinem Risiko auszusetzen und mit kommenden Rallyes wieder voll und ganz anzugreifen».

Schon gesehen?

Verpassen Sie keine Highlights mehr: Der Speedweek Newsletter liefert Ihnen zweimal wöchentlich aktuelle Nachrichten, exklusive Kommentare und alle wichtigen Termine aus der Welt des Motorsports - direkt in Ihr E-Mail-Postfach

    Speedweek.com - Der beste Motorsport im Netz

    Die aktuellsten News rund um die Uhr, von Experten analysiert und kommentiert und exklusive Einblicke hinter die Kulissen. Hier schreiben Fans für Fans.