Sainz: «Weiss nicht, wie wir das geschafft haben»

Von Otto Zuber
Formel 1
Carlos Sainz

Carlos Sainz

Carlos Sainz durfte am zweiten Testtag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya gleich den ganzen Tag im R.S.18 sitzen bleiben. Viel gelernt hat er dabei aber nicht, wie er hinterher gestand.

Die Formel-1-Piloten mussten bereits am zweiten Barcelona-Testtag lange Zwangspausen einlegen, weil es die Wettergötter nicht gut mit ihnen meinten. Die Aussentemperatur kletterte den ganzen Tag nicht über sieben Grad Celsius, die Strecke heizte sich immerhin auf bis zu zehn Grad auf. Doch auch das war weit von jenen Bedingungen entfernt, die es den GP-Stars erlaubt hätten, wertvolle Erkenntnisse über ihre neuen Renner und die Reifen zu gewinnen.

Bei Renault stellte man das Programm deshalb um und liess Carlos Sainz nicht nur wie ursprünglich geplant den Vormittag bestreiten. Der schnelle Spanier durfte auch am Nachmittag seine Runden drehen. Am Ende des Tages hatte er 65 Umläufe geschafft, was einer Distanz von 302, 575 km entspricht. Am Ende reihte er sich mit seiner Bestzeit von 1:21,212 min auf dem siebten Platz der Tageszeitenliste ein.

Hinterher gestand er: «Ich musste direkt aus der Box wie im Qualifying Gas geben, um die Medium-Reifen auf Temperatur zu bringen, denn es war noch kälter als am ersten Testtag. Das war wirklich knifflig. Ich weiss nicht, wie wir es geschafft haben, doch noch so viele Runden zu drehen! Am Ende waren es 65 Umläufe, und das war ein gutes Training für meinen Nacken und mein Körper, auch wenn die Bedingungen nicht wirklich brauchbar waren, um das Auto weiterzuentwickeln.»

Deshalb wollte der 23-Jährige aus Madrid auch nicht zu viel über seinen neuen Dienstwagen erzählen: «Es ist schwierig, erste Eindrücke zu formulieren, denn das Wetter entsprach so gar nicht den Bedingungen, die wir bei den Rennwochenenden antreffen werden. Für nächste Woche sind etwas bessere Verhältnisse vorausgesagt, ich hoffe, dass wir dann etwas mehr über die Performance erfahren werden.»

Sportchef Alan Permane fügte an: «Es war speziell kalt, was unser Programm beeinflusst hat. Da Nico Hülkenberg am ersten Testmorgen einige Runden drehen konnte, entschieden wir uns, Carlos den ganzen zweiten Testtag bestreiten zu lassen. Allerdings sorgten die kalten Temperaturen dafür, dass wir nicht wirklich an der Abstimmung arbeiten konnten. Es war auch schwierig, die Reifen auf Temperatur zu bringen und zu halten. Dennoch haben wir einige Sachen auf unserer To-Do-Liste abarbeiten können.»

Am dritten Testtag verzichtete das Renault-Team ganz auf die Ausfahrt, denn die Bedingungen verschlechterten sich weiter. Lange wurde die Strecke nicht freigegeben, denn zwischenzeitlich schneite es sogar.

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