Kimi Räikkönen: «Nichts spricht gegen weiteren Sieg»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Ferrari-Star Kimi Räikkönen

Ferrari-Star Kimi Räikkönen

Was sagt Ferrari-Star Kimi Räikkönen über die jüngsten Gerüchte, er werde durch Sauber-Pilot Charles Leclerc ersetzt? Und was würde ein diesjähriger GP-Sieg des Weltmeisters von 2007 ändern? Der Iceman nimmt Stellung.

Der 20. und bisher letzte GP-Sieg von Kimi Räikkönen liegt schon eine ganze Weile zurück. Der Iceman gewann zuletzt 2013 in Australien, wo er den Saisonauftakt im Lotus E21 für sich entschied. Seither durfte der heutige Ferrari-Star zwar 25 Mal aufs Podest, allerdings immer «nur» als Zweiter oder Dritter.

Kein Wunder, wird wieder einmal über das baldige Ende seiner GP-Karriere spekuliert. Zumal in diesem Jahr mit dem jungen Alfa Romeo-Sauber-Piloten Charles Leclerc ein Ferrari-Junior im F1-Feld mitkämpft, der sich für höhere Aufgaben empfiehlt. Den Iceman lassen die Gerüchte um seine baldige GP-Rente dennoch kalt.

«Es wird alle Jahre wieder über so viele Dinge diskutiert und spekuliert, so ist es nun einmal», winkte das 38-jährige GP-Urgestein im Fahrerlager am Circuit Paul Ricard ab. «Da müsst ihr mit den Jungs reden, die so etwas schreiben. Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen.»

Und auf die Frage, ob ein weiterer GP-Sieg seine Lage ändern und sein Selbstvertrauen am Steuer stärken würde, erklärte Kimi: «Ich denke nicht, dass ein Sieg die Art und Weise, wie du fährst, beeinflusst. Ich habe bereits gewonnen und ich sehe nichts, was gegen einen weiteren GP-Sieg spricht. Klar, es ist nun schon eine Weile nicht passiert, aber es ist auch nicht so, dass du zu einem anderen Fahrer wirst, sobald du gewonnen hast. Das macht meiner Ansicht nach keinen grossen Unterschied.»

Auch sei es heutzutage nicht schwieriger geworden, etwa im Qualifying eine perfekte Runde hinzubekommen, stellt Räikkönen klar: «Das ist nicht wirklich kniffliger, es hängt einfach von vielen Faktoren ab. Ich weiss nicht, warum wir in den letzten Abschlusstrainings offenbar mehr Mühe hatten als zu Beginn der Saison. Daran müssen wir arbeiten. Es ist aber nicht so, dass man innerhalb von zwei Sessions plötzlich schlechter wird. Es sind viele Dinge, die jeweils nicht perfekt laufen.»

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