Kimi Räikkönen (3.): Das sagt er zum Hamilton-Crash

Von Mathias Brunner
Formel 1
Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen

​Kimi Räikkönen rumpelte kurz nach dem Start mit Mercedes-Start Lewis Hamilton zusammen. Der Finne mault: «Ich finde es schon lustig, dass die Leute nun mit dem Finger auf uns zeigen.»

Nach der zweiten Safety-Car-Phase hatte Kimi Räikkönen teilweise das schnellste Auto. Ex-GP-Pilot Martin Brundles Stimme überschlug sich: «Bottas, Vettel, Hamilton, Räikkönen – jeder kann dieses Rennen noch gewinnen!» Vettel quetschte sich dann an Bottas vorbei, der mit abbauenden Reifen kämpfte. Hamilton wurde noch Zweiter, Räikkönen letztlich Dritter. Dabei hätte das Rennen von Kimi und Lewis in Kurve 3 schon vorbei sein können.

Räikkönen nach dem Rennen: «In der dritten Kurve blockierte kurz ein Rad, ich traf Lewis, das geht auf meine Kappe. Es tut mir leid. Ich erhielt eine Zehnsekundenstrafe, und die geht auch in Ordnung. Es war mein Fehler, also ist die Strafe verdient.»

«Ich versuchte, aggressiv zu bleiben und so weit als möglich wieder nach vorne zu kommen. Klar denke ich daran, was hier drin gewesen wäre ohne Strafe, aber so geht’s nun mal in diesem Sport. Ich habe mein Bestes gegeben.»

Kimi weiter: «Ich habe ein Rad stehen lassen und konnte die Berührung nicht vermeiden. So geht das nun halt hin und wieder. Es ist leicht uns zwei Kollision in den letzten drei Rennen zu unterstellen. Fakt ist, dass wir früher zahlreiche Male das Opfer von Kollisionen geworden sind. Ich finde es schon lustig, dass die Leute nun mit dem Finger auf uns zeigen.»

Ist die starke Vorstellung von Ferrari in Silverstone ein Durchbruch? Kimi: «Jede Strecke ist schwierig. Klar werden die Leute nun sagen, dass uns hier etwas Tolles gelungen sei, aber ich finde, dieses Rennen ist kein WM-Lauf, der etwas Fundamentales geändert hat in dieser Weltmeisterschaft. Das Kräfteverhältnis verändert sich jeweils, abhängig vom Pistenlayout, von den Verbesserungen an den Autos, von den klimatischen Bedinungen.»

«Der Anfang hat mein ganzes Rennen verdorben. Zum Schluss war es nicht einfach, die Red Bull-Autos zu überholen. Aus irgendeinem Grund ist es einfacher, einem Mercedes zu folgen als einem Wagen von Red Bull Racing. Alles in allem: Mein Rennen war nicht ideal.»

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