Sebastian Vettel (Ferrari) in Sotschi: Zweite Chance

Von Mathias Brunner
Formel 1
Sotschi 2017: Sebastian Vettel konnte die Pole nicht nutzen, Valtteri Bottas führt

Sotschi 2017: Sebastian Vettel konnte die Pole nicht nutzen, Valtteri Bottas führt

​Vor einem Jahr entzückten die Ferrari-Fahrer ihre Tifosi: Pole-Position für Sebastian Vettel, Startplatz 2 für Kimi Räikkönen. Aber der Leader in der ersten Kurve hiess – Valtteri Bottas im Mercedes!

Sotschi ist keine Rennstrecke wie jede andere, das trifft auch auf den Weg zu ersten Kurve hin. Wir erinnern uns: Vor einem Jahr freuten sich die Ferrari-Fans auf ein Fest in Rot, immerhin konnten ihre Lieblingsfahrer Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen aus der ersten Reihe in den Russland-GP 2017 starten. Und was passierte? Mercedes-Pilot Valtteri Bottas schmuggelte sich an beiden vorbei und stach als Leader in die erste Kurve.

Dem Finnen gelange dieses Kunststück wegen einer Eigenart des Autodroms von Sotschi: wegen des extrem langen Wegs bis zur ersten Bremszone. Von der Pole-Position bis zur ersten Kurve muss der Fahrer in Bahrain beispielsweise 501 Meter zurücklegen. In Shanghai sind es 458 Meter und in Melbourne relativ kurze 383 Meter, bevor es in die erste Kurve geht. In Sotschi sind es dagegen 1.029 Meter vom Platz des Trainingsbesten bis zum Scheitelpunkt der (offiziell) zweiten Kurve. Als erste Kurve gilt eigentlich der Linksbogen, doch da die Fahrer hier mit Vollgas durchschnurpfen, erachten alle Piloten die zweite Kurve als die erste.

In Sotschi 2017 hat sich gezeigt: Der Pole-Mann hat einen Nachteil gegenüber jenen Fahrern, die hinter ihm den Windschatten nutzen können, auch wenn der verstellbare Heckflügel (drag reduction system, DRS) erst später zugeschaltet werden darf. Dies kann ihnen einen Vorteil bringen oder sogar die Auswirkungen eines schlechten Starts ausgleichen. Anders gesagt: Sollte Sebastian Vettel mit Ferrari keine Pole gelingen, erhält er auf dem langen Weg zur ersten Bremszone eine zweite Chance, in Führung zu gehen.

Aber zunächst mal braucht Hamilton-Verfolger Vettel einen reibungslosen Start ins Wochenende. Wer keinen gefahrenen Meter verpassen will, findet hier alle Sendezeiten in der Übersicht:

Russland-GP im Fernsehen

Freitag, 28. September
13.55 Uhr: n-tv – 2. Freies Training live
13.55 Uhr: ORF 1 – 2. Freies Training live

Samstag, 29. September
13.00 Uhr: RTL – 3. Freies Training Highlights
13.45 Uhr: RTL – Qualifying live
13.45 Uhr: ORF 1 – Formel 1 News
13.55 Uhr: SRF 2 – Qualifying live
13.55 Uhr: ORF 1 – Qualifying live
18.15 Uhr: n-tv – Formel 1 kompakt

Sonntag, 30. September
12.00 Uhr: ORF 1 – News
12.15 Uhr: RTL – Rennen Countdown
12.30 Uhr: SRF 2 – Vorberichte und Rennen
12.35 Uhr: ORF 1 – Rennen live
13.00 Uhr: RTL – Rennen live
14.55 Uhr: RTL – Siegerehrung und Highlights
15.00 Uhr: ORF 1 – Analyse
18.15 Uhr: n-tv – Das Rennen kompakt

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