Christian Horner: Das kann nur Ricciardo beantworten

Von Adam Cooper
Formel 1
Daniel Ricciardo rollt in Mexiko aus

Daniel Ricciardo rollt in Mexiko aus

​Während Max Verstappen in Mexiko einem nie gefährdeten Sieg entgegenfuhr, rollte Daniel Ricciardo einmal mehr antriebslos aus. Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner spricht von einer dunklen Wolke.

Daniel Ricciardo war in Mexiko fassungslos, als er erneut von seinem Auto im Stich gelassen wurde. «Ich weiss gar nicht, wann ich letztmals ein komplett reibungsloses Wochenende erlebt habe. Aberglaube und dieser ganze Bullshit sind nicht so mein Ding, aber dieses Auto ist verflucht. Ich weiss nicht mehr, was ich dazu sagen soll. Es fing schon schlecht an. Meine Probestarts waren das ganze Wochenende klasse gewesen, und dann ging gar nichts mehr. Alles Schräge passiert immer am Sonntag. Ich habe dafür keine Erklärung. Gasly kann von mir aus das Auto gleich haben.»

Natürlich wird das nicht passieren. Ricciardo wird an den letzten beiden GP-Wochenenden des Jahres erneut im Red Bull Racing-Renner sitzen. Er braucht endlich ein Erfolgserlebnis. Unfassbar: Seit seinem Sieg in Monaco im vergangenen Mai, als er seinen Wagen mit angestochenem Motor wie ein rohes Ei ins Ziel trug, eine Glanzleistung, ist er nicht mehr auf einem Siegerpodest zu sehen!

RBR-Teamchef Christian Horner sagt: «Daniel ist frustriert, jeder kann seine Enttäuschung nachvollziehen. Nicht nur er war am Boden zerstört, das ganze Team fühlt mit ihm. Wir freuten uns auf einen Doppelsieg. Der Erfolg letztlich war also süsssauer. Verstappen hat einen makellosen Sieg herausgefahren, aber Daniel hätte Rang 2 locker gegen Vettel verteidigt.»

«Es ist, als würde sich über Daniel eine dunkle Wolke befinden. Ich hoffe, die verschwindet bei den letzten beiden Rennen in Interlagos und auf der Insel Yas.»

Auf die Frage, ob Ricciardo möglicherweise bereue, dass er ab 2019 fürs Werks-Team von Renault fahre, meint Horner: «Das kann nur Daniel beantworten. Es ist sinnlos, bei ihm dieses Thema zur Sprache zu bringen. Die Entscheidung ist gefallen, und er fühlte sich damit wohl. Aber heute fährt er ein konkurrenzfähiges Auto, mit dem er eine feine Pole-Position errungen hatte. Der Unterschied zwischen dem Siegerauto und dem vorderen Mittelfeld betrug in Mexiko zwei Rennrunden.»

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