Kimi Räikkönen: «Das beste Team holte den WM-Titel»

Von Otto Zuber
Formel 1
Ferrari-Star Kimi Räikkönen stand in Brasilien zum zwölften Mal in diesem Jahr auf dem Podest

Ferrari-Star Kimi Räikkönen stand in Brasilien zum zwölften Mal in diesem Jahr auf dem Podest

Für Kimi Räikkönen steht fest: Das beste Team hat in diesem Jahr den WM-Titel geholt. Der Ferrari-Star erklärt gewohnt trocken: «Wir gaben unser Bestes, aber leider hat das nicht gereicht.»

Mit dem ersten Platz von Lewis Hamilton und Rang 5 von Valtteri Bottas sammelte Mercedes auf dem Autódromo José Carlos Pace in Interlagos genug Punkte, um sich den Titel in der Team-Wertung zu sichern. Vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi sind die Silbernen der Ferrari-Konkurrenz auf uneinholbar 67 WM-Punkte davongeeilt.

Für das Team von Toto Wolff ist es der fünfte Gesamtsieg in Folge – und dafür gab es viel Lob von der Konkurrenz. So räumte etwa Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner trotz des Ärgers über den verpassten Sieg von Verstappen ein: «Mercedes hat sich den Titel fair erkämpft und grossartige Arbeit in diesem Jahr geleistet.»

Auch Kimi Räikkönen, der den zweitletzten WM-Lauf in Brasilien vom vierten Startplatz aus in Angriff genommen und als Dritter beendet hatte, ist überzeugt: «Was die Konstrukteurswertung angeht – wir wussten, dass es schwierig werden würde und wir gaben unser Bestes, aber leider hat das nicht gereicht. Das beste Team hat in diesem Jahr gewonnen, so kann’s gehen.»

Mit Blick auf sein eigenes Rennen, das mit seinem zwölften Podestplatz in dieser Saison endete, erklärte der 39-Jährige: «Das Rennen war ganz schön aufregend, wir lieferten uns das ganze Rennen hindurch gute Zweikämpfe und das Auto war von Anfang bis zum Ende richtig gut. Das Tempo stimmte und wir hatten keine speziellen Probleme. Der erste Reifensatz war sehr gut, und ich war richtig happy damit, doch dann habe ich mir die Gummis beim Versuch, Mercedes zu überholen, ruiniert.»

«Doch sobald wir die Reifen gewechselt hatten, lief das Auto wieder einwandfrei. Wir wussten, dass wir nach dem Stopp vorbeiziehen konnten. Und auch danach war das Fahrverhalten immer noch sehr gut, allerdings war es da schon etwas zu spät, um noch weiter nach vorne zu kommen», erklärte der Iceman, der sich nicht über die Ferrari-Strategie beschweren mochte. «Wir haben getan, was wir für das Beste hielten», sagte er achselzuckend. «Man kann vieles diskutieren, aber diesmal haben wir das Beste daraus gemacht. Klar, es ist nicht das beste Ergebnis, aber ich denke, mehr lag nicht drin. Wir haben keine Fehler gemacht und hart gekämpft.»

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