Tagessieg für Glock

Von Peter Hesseler
Formel 1
Glock schon gut in Fahrt

Glock schon gut in Fahrt

Jerez-Test: Der deutsche Toyota-Pilot bleibt unter allen Bedingungen schnell - Rosberg drehte die meisten Runden, Ferrari gar keine.

Am zweiten Tag der vorletzten Testwoche dieses Winters in Jerez (Südspanien) war Timo Glock der schnellste Mann des Tages. Bei durchgängigem Regen und konstant nasser Piste bewies der Wersauer, dass er sich unter allen Bedingungen mit dem Toyota TF 109 für 2009 angefreundet hat und legte in 1:30,979 Min. die Tagesbestzeit vor.

Zweitschnellster Fahrer war BMW-Sauber-Pilot Robert Kubica in 1:31,327 Min. Der Pole wechselte wegen der Nässe das Programm, testete statt Bridgestonereifen für 2010 das Startsystem. Er verlor auch Zeit wegen eines vorsorglichen Motorwechsels. Es ist möglich, aber nicht bestätigt, dass die Sensoren fälschlicherweise Alarm schlugen.

Eine Zehntelsekunde hinter Kubica belegte Nico Rosberg im weiterhin sehr standfesten Williams-Toyota (1:31,451 Min.) Rang drei. Der Wiesbadener drehte mit 141 Runden die meisten Umläufe des Tages.

Tagesvierter wurde Giancarlo Fisichella (1:31,547 Min.) im neuen Force India-Mercedes, der zum zweiten Mal in einem offiziellen Test lief. Fünfter wurde der schnellste Fahrer des Vortages, Sebastian Vettel (1:32,220), der im Red Bull RB 5 102 Runden absolvierte und dabei eine Rennsimulation hinter sich brachte. Red Bull übte auch erstmals in diesem Jahr Boxenstopps. Danach verabschiedete sich Vettel, der am Dienstag in Mailand Stundenten Rede und Antwort stehen wird.

Die Schlusslichter bildeten Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes (1:33,371) und wie gewohnt Nelsinho Piquet (1:33,476).

Die Teams nutzten die konstant schlechten Bedingungen zum Erarbeiten von Regenabstimmungen, dem Optimieren der Hybridsysteme KERS, was bei McLaren-Mercedes offenbar bestens gelang sowie den Tests von Bremsen und Reifen. Allerdings erforderte die Nässe fast durchgehend den Einsatz von Monsun-Regenreifen, wodurch Bridgestone in seiner Reifenwahl für 2010 nicht weiter kam. Im kommenden Jahr müssen die Gummis deutlich strapazierfähiger werden, weil dann die Boxenstopps wieder abgeschafft und die Rennen mit einem Reifensatz gefahren werden sollen.

Ferrari sparte sich das Benzin und ging nicht auf die Strecke.

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