Daniel Ricciardo (Renault): «Ich bereue nichts»

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Daumen hoch: Daniel Ricciardo ist zufrieden mit seiner bisherigen GP-Karriere

Daumen hoch: Daniel Ricciardo ist zufrieden mit seiner bisherigen GP-Karriere

In diesem Jahr schlägt Daniel Ricciardo ein neues Kapitel in seiner Karriere auf. Der Red Bull-Zögling wird für Renault auf Punktejagd gehen. Mit seiner bisherigen GP-Karriere ist er zufrieden, wie er beteuert.

Für Daniel Ricciardo ging mit der Saison 2018 auch ein wichtiges Kapitel seiner Rennfahrer-Karriere zu Ende: Der Australier hat den Schoss der Red Bull-Familie verlassen, um künftig an der Seite von Nico Hülkenberg für das Renault-Werksteam auf Punktejagd zu gehen. Seinen Platz beim Red Bull Racing-Team übernimmt Pierre Gasly, der von der Nachwuchsschmiede Toro Rosso aufsteigt – genauso wie Ricciardo es selbst vor fünf Jahren getan hat.

Seither konnte die Frohnatur sieben GP-Siege und 29 Podestplätze mit dem Rennstall aus Milton Keynes erringen. Der 29-Jährige aus Perth erlebte mit seiner Mannschaft allerdings auch schwierige Zeiten – wie zuletzt im vergangenen Jahr, in dem seine WM-Bilanz durch zahlreiche technische Defekte getrübt wurde.

Dennoch hält der Lockenkopf im Gespräch mit «Racer.com» rückblickend fest: «Ich bereue nichts, warum auch? Es ist ja nicht so, dass ich vor zwei Jahren viele andere Optionen hatte und etwa entschied, ein Mercedes-Angebot auszuschlagen. Deshalb gibt es auch nichts zu bereuen. Ich bin zufrieden.»

«Natürlich gab es im vergangenen Jahr oder auch 2015 einige frustrierende Momente, aber ich bin in jedem Fall zufrieden mit der Herangehensweise, mit der ich diese Situationen gemeistert habe», fügte Ricciardo an.

«Ich schaue nicht zurück und sage: ‚Oh, wenn ich härter gearbeitet hätte, wäre ich nicht in diese oder jene Situation gekommen und hätte alles für mich selbst besser hingekommen. Ich hatte auch nie das Gefühl, dass ich mir etwas vormachen musste», stellte der 150-fache GP-Pilot klar.

Formel 1 2019

Team-Präsentationen und Roll-out
11. Februar: Toro Rosso (Ort unbekannt)
12. Februar: Renault (Enstone)
13. Februar: Force India (Toronto)
13. Februar: Mercedes (Silverstone), Roll-out
14. Februar: Sauber (Fiorano), Roll-out
14. Februar: McLaren (Ort unbekannt)
15. Februar: Ferrari (Maranello)
17. Februar: Ferrari (Barcelona), Filmtag
18. Februar: Sauber (Barcelona)

Wintertestfahrten
18. bis 21. Februar: Wintertest 1, Barcelona
26. Februar bis 1. März: Wintertest 2, Barcelona

Saison 2019
17. März: Australien, Melbourne
31. März: Bahrain, Sakhir
14. April: China, Shanghai
28. April: Aserbaidschan, Baku
12. Mai: Spanien, Barcelona
26. Mai: Monaco, Monte Carlo
9. Juni: Kanada, Montreal
23. Juni: Frankreich, Le Castellet
30. Juni: Österreich, Spielberg
14. Juli: Grossbritannien, Silverstone
28. Juli: Deutschland, Hockenheim
4. August: Ungarn, Budapest
1. September: Belgien, Francorchamps
8. September: Italien, Monza
22. September: Singapur, Singapur
29. September: Russland, Sotschi

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