Mercedes-Pilot Valtteri Bottas: «Kein Weltuntergang»

Von Otto Zuber
Formel 1
Valtteri Bottas

Valtteri Bottas

Zum ersten Mal in seiner GP-Karriere landete Valtteri Bottas im Bahrain-Qualifying hinter seinem Teamkollegen. Der Finne nimmt es gelassen und erklärt: «Letztlich kommt es aufs Rennen an.»

66 Hundertstel trennten die beiden Mercedes-Piloten zum Schluss des Qualifyings in Bahrain – und dabei hatte der fünffache Champion Lewis Hamilton die Nase vorn. Der Brite belegte damit die dritte Position hinter den überlegenen Ferrari-Konkurrenten. Bottas musste mit dem vierten Platz Vorlieb nehmen und die bittere Pille schlucken, erstmals in seiner GP-Karriere im Bahrain-Quali hinter seinem Teamkollegen gelandet zu sein.

Der Melbourne-Sieger, der als WM-Führender zum zweiten Kräftemessen der Saison gereist ist, nahm die Niederlage im Qualifying-Duell sportlich: «Das Abschlusstraining war okay, auch wenn es besser hätte laufen können. Der vierte Platz ist kein besonders befriedigendes Ergebnis, aber es ist auch kein Weltuntergang. Wir sprechen hier von ein paar Hundertsteln, das ist also keine Katastrophe. Und ich denke auch, dass Ferrari diesmal einfach schneller war. Somit lag die Pole für uns heute wohl ausser Reichweite.»

«Es war ziemlich eng zwischen Lewis und mir», schilderte der 29-Jährige. «Er war zu Beginn des zweiten Qualifying-Abschnitts etwas besser unterwegs, aber im Q3 war ich ziemlich zufrieden mit meinem Umlauf. Allerdings habe ich es das ganze Wochenende hindurch noch nicht geschafft, eine richtig gute Runde zu drehen. Ich hätte sicherlich schneller sein können, aber das Auto war im Qualifying nicht einfach zu fahren.»

«Ferrari hatte das ganze Wochenende über eine starke Pace, aber das war keine Überraschung. Sie haben eindeutig die Lösung für ihre Schwierigkeiten aus Melbourne gefunden. Wir haben im Verlauf des Wochenendes einige gute Fortschritte gemacht, aber sie haben die Oberhand behalten», seufzte Bottas, der die Aussagen von Hamilton und Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff bestätigte, dem Silberpfeil fehle es vor allem an Tempo auf den Geraden: «In diesem Bereich lassen wir hauptsächlich Zeit liegen. Es gibt ein paar Kurven, in denen sie etwas schneller sind, in einigen Ecken sind wir etwa gleichauf und in anderen haben wir die Nase vorn.»

Zum Schluss machte sich der vierfache GP-Sieger Mut: «Letztlich kommt es aufs Rennen an. Unser Renntempo sieht ziemlich stark aus und ich glaube, dass wir mit Blick auf die Reifen gut dabei sein sollten. Es dürfte also ein spannendes Rennen werden. Ich denke, dass wir vorne mitkämpfen können.»

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