Lewis Hamilton: Wind kostete auf Pole-Runde 4 Zehntel

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1
Lewis Hamilton kämpfte auf seiner schnellen Runde Probleme mit dem Wind, blieb aber trotzdem deutlich schneller als die Konkurrenz

Lewis Hamilton kämpfte auf seiner schnellen Runde Probleme mit dem Wind, blieb aber trotzdem deutlich schneller als die Konkurrenz

Lewis Hamilton war auf seiner diesjährigen Pole-Runde in Le Castellet 1,7 sec schneller als im vergangenen Jahr – und das, obwohl er fast eine halbe Sekunde durch den Wind verlor, wie Chefingenieur Andrew Shovlin verrät.

Wie schon im vergangenen Jahr war es auch diesmal Lewis Hamilton, der im Qualifying das Tempo vorgab. Dass der Mercedes-Star mit seiner Pole-Zeit von 1:28,319 min ganze 1,7 sec unter seiner letztjährigen Qualifying-Runde blieb, die ihm den ersten Platz eingebracht hatte, sorgte für einige hochgezogene Augenbrauen in der Boxengasse – zumal auch Hamilton bei seinem schnellsten Q3-Versuch mit dem Wind zu kämpfen hatte, wie Andrew Shovlin verrät.

Der leitende Streckeningenieur der Silberpfeile freut sich: «In den letzten Kurven kostete Lewis eine Windböe vier Zehntel, dass er trotzdem mit so einem Vorsprung auf der Pole steht, zeigt, wie gut seine Runde bis zu diesem Zeitpunkt gewesen ist.» Tatsächlich konnte sich der Vorsprung des fünffachen Weltmeisters sehen lassen: Teamkollege Valtteri Bottas auf dem zweiten Platz fehlten bereits mehr als zweieinhalb Zehntel, der drittplatzierte Ferrari-Pilot Charles Leclerc war bereits knapp sechseinhalb Zehntel von der Pole-Zeit entfernt und der Rückstand von Max Verstappen auf Platz 4 belief sich bereits auf mehr als eine Sekunde.

Dennoch bleibt Shovlin mit Verweis auf die heissen Temperaturen vorsichtig. «Wir erwarten morgen die höchsten Streckentemperaturen, die wir bislang in diesem Jahr gesehen haben. Ferrari und Red Bull Racing sind bei diesen Bedingungen oftmals stark, deshalb sehen wir nichts als selbstverständlich an», mahnt er.

Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff bestätigt: «Morgen wird ein sehr heisser Tag, weshalb es eine Herausforderung wird, die Reifen bis ins Ziel zu bringen. Es ist gut, dass wir auf den Medium-Reifen starten, aber alle Fahrer um uns herum setzen auf die gleiche Mischung.» Und er warnte auch: «In der zweiten Reihe stehen zwei starke Piloten, weswegen wir gut wegkommen und danach eine gute Zuverlässigkeit an den Tag legen müssen, um das Wochenende positiv abzuschliessen.»

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