Binotto: Das hat er von Michael Schumacher gelernt

Von Andreas Reiners
Formel 1
Mattia Binotto

Mattia Binotto

Mattia Binotto kennt Michael Schumacher aus der gemeinsamen Zeit bei Ferrari. Der heutige Teamchef spricht darüber, was er von Schumi lernte und über Gemeinsamkeiten mit Sebastian Vettel.

Mattia Binotto hat Michael Schumachers Zeit bei Ferrari komplett erlebt. Von Anfang bis Ende. Seit über 20 Jahren arbeitet Binotto in verschiedenen Funktionen bei der Scuderia, er arbeitete als Ingenieur mit Schumi, als der von Benetton nach Maranello kam.

Als es zunächst nicht lief, ehe sich der Erfolg einstellte und Schumacher bei Ferrari mit fünf WM-Titeln in Folge eine Ära prägte.

Was hat Binotto von Schumacher gelernt? «Niemals aufzugeben. Und wie wichtig harte Arbeit ist», sagte Binotto Auto Bild Motorsport: «Selbst in den Jahren, als Ferrari vorzeitig den WM-Titel gewann, wollte Michael keinen Stillstand sehen, sondern immer weiter arbeiten.»

Heute ist Binotto Teamchef von Ferrari und arbeitet mit Sebastian Vettel zusammen. Es gibt Dinge bei Vettel, die Binotto an Schumacher erinnern.

«Beide sind Führungspersönlichkeiten. Beide sind Champions. Beide extrem harte Arbeiter», so Binotto.

Und beide sind extrem ehrgeizig. Vettel kann fuchsig werden, wenn er sich ungerecht behandelt fühlt. Wie in Kanada, als er nach seiner Fünf-Sekunden-Strafe und dem zweiten Rang hinter Lewis Hamilton die Platzierungsschilder austauschte.

Binotto: «Für mich hat er alles richtig gemacht. Er hat auf der Strecke wie ein Löwe gekämpft und war nach dem Rennen total enttäuscht. Er hat seine wahren Gefühle gezeigt, da ist nichts falsch dran.»

Mit Mick Schumacher hat Binotto bekanntlich Schumachers Sohn im Ferrari-Juniorkader. Mick schrammte zuletzt in Spielberg als Vierter im Sprintrennen knapp an seinem ersten Podium in der Formel 2 vorbei, zahlt aber in seiner ersten Saison eine Menge Lehrgeld.

Für Binotto völlig normal. Es sei ein schönes Gefühl, ihn im Kader zu haben, so der Ferrari-Teamchef: «Aber wir haben auch eine Verantwortung. Mick ist erst 21. Wir müssen ihm die Möglichkeit und die Zeit geben, sich zu entwickeln.»


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