MotoGP-Ass Marc Márquez: Duell gegen Lewis Hamilton?

Von Vanessa Georgoulas
Formel 1

Der siebenfache Motorrad-Weltmeister Marc Márquez träumt von einem Duell gegen den fünffachen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton. Dabei will er auf zwei und vier Rädern Gas geben.

Viele GP-Stars zeigen Interesse am jeweils anderen WM-Zirkus: In der Formel 1 schwärmt so manch Fahrer über die MotoGP-Helden und ihr Können und auch die Königsklasse des Vierrad-Motorsports kommt bei den Zweirad-Artisten gut an. Einer der grössten MotoGP-Liebhaber im aktuellen GP-Feld ist Mercedes-Ass Lewis Hamilton, der selbst immer wieder auf zwei Rädern unterwegs ist. Im vergangenen Jahr absolvierte der fünffache Champion sogar einen Test auf einer Superbike-Yamaha in Jerez.

Auf Einladung eines gemeinsamen Sponsors war der Formel-1-WM-Leader auch beim Saisonauftakt der Motorrad-WM in Katar in der Box des Petronas-Yamaha-Teams zu Gast. Dabei betonte der Brite, dass er unbedingt einmal auch auf einer MotoGP-Maschine ausrücken würde. Vielleicht sogar in einem Duell gegen den siebenfachen MotoGP-Weltmeister und WM-Leader Marc Márquez? Der 26-jährige Honda-Werksfahrer würde eine Konfrontation mit dem F1-Star auf jeden Fall begrüssen. «Natürlich wäre das interessant», lautet die Antwort des Spaniers auf die entsprechende Frage im Gespräch mit der «Sportsmail».

Márquez würde sich ein direktes Duell wünschen – und zwar sowohl auf zwei als auch auf vier Rädern. «Von Angesicht zu Angesicht, zuerst im F1-Auto und dann auf dem Bike, weil ich weiss, dass er Motorrad fährt», erklärt der 26-Jährige aus Cervera, der in seiner bisherigen GP-Karriere bereits 76 Siege einfahren konnte. «Ich tausche mich manchmal über Social Media mit ihm aus und ich weiss, dass das kann und wirklich gut fährt. Deshalb freue ich mich darauf, ihn zumindest zu treffen», verrät er weiter.

Auch für Márquez wäre es nicht die erste Fahrt im F1-Renner. Erst im vergangenen Jahr sass er in einem 750 PS starken RB8-Renner aus dem Jahr 2012 im Toro Rosso-Look, mit dem er auf dem Red Bull Ring knapp 40 Runden schaffte – dabei wurde er von GP-Veteran Mark Webber unterstützt. In diesem Jahr nutzte er das Formel-1-Rennen in Barcelona, um der Königsklasse einen Besuch abzustatten. Mit Blick auf seinen F1-Test erinnert er sich: «Das war eine wirklich tolle Erfahrung. Ich schaffte rund 40 Umrundungen und es war ein echter Test.»

«Der Speed war da, aber mir fehlt die Erfahrung», gesteht Márquez gewohnt offen. «Ich kannte die Streckenführung, dennoch war es schwierig, die Bremspunkte und den Abtrieb zu verstehen. Auf einer normalen Strecke könnte ich mich daran gewöhnen, aber nicht in Monaco. Ein Formel-1-Auto auf einer normalen Strecke zu bewegen, sit möglich. Man kann das Limit finden. In einer Stadt wie Monaco ist das natürlich eine grössere Herausforderung.»

Nun hat Hamilton die Qual der Wahl, denn bereits im Frühjahr bekam der Silberpfeil-Pilot eine Einladung von Yamaha-Superstar Valentino Rossi, auf dessen Ranch in Tavullia zu trainieren und Spass zu haben – samt Testfahrt auf der M1 des neunfachen Champions.

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