Red Bull Racing-Honda: Wie Alex Albon zulegen will

Von Mathias Brunner
Formel 1
Alex Albon in Sotschi

Alex Albon in Sotschi

​Alex Albon hat einen guten Lauf bei Red Bull Racing-Honda: Fünfter in Belgien, Sechster in Italien und Singapur, Fünfter in Russland. Aber der Thai-Brite sagt, in welchem Bereich er jetzt zulegen muss.

In der jüngsten Sendung «Sport und Talk aus dem Hangar-7» von ServusTV hat Red-Bull-Rennberater Dr. Helmut Marko festgehalten: «Bis jetzt waren alle Rennen von Alexander Albon sehr gut. Was Alex bislang abgeliefert hat, ist sicher eine gute Empfehlung für die kommende Saison. Natürlich müssen es für uns eine Lösung sein, dass wir 2020 zwei starke Fahrer haben, um auch im Konstrukteurs-Pokal mitmischen zu können.»

Albon ist bei seinem Debüt für RBR in Spa-Francorchamps Fünfter geworden, es folgten zwei sechste Ränge in Monza und Singapur, zuletzt tankte er sich in Sotschi von ganz hinten auf den fünften Rang.

Aber der in London geborene 23-Jährige ist selbstkritisch. «Ich habe jeweils Schwierigkeiten zu Beginn eines GP-Wochenendes», meint der gegenwärtige WM-Achte. «Auch wenn ich mich im Rennwagen von Red Bull Racing immer wohler fühle – das erste Training ist jeweils knifflig. Im zweiten und dritten freien Training, später im Qualifying und im Rennen, da komme ich in einen guten Rhythmus, das ist mehr oder weniger okay. Ich muss es einfach schaffen, früher auf Speed zu kommen.»

«Ich glaube, ich schaffe das, je länger ich mit diesem Wagen unterwegs bin. Mir war immer klar, dass ich beim Wechsel von Toro Rosso zu Red Bull Racing vor einer steilen Lernkurve stehe. Die Autos sind ganz verschieden, was die Fahrzeugbalance und die Abstimmung angeht.»

«Von den letzten fünf Strecken des WM-Programms kenne ich nur eine, den Yas Marina Circuit von Abu Dhabi. Suzuka ist für mich Neuland, angeblich eine Strecke, die sehr schwierig zu lernen ist. Auch die Pisten in Austin, Mexiko-Stadt und São Paulo kenne ich nur aus dem Fernsehen. Den Wagen besser und eine Rennstrecke neu kennenzulernen, das ist eine grosse Herausforderung, aber die nehme ich gerne an.»

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