Mattia Binotto (Ferrari): «Leclerc kann nichts dafür»

Von Mathias Brunner
Formel 1
Charles Leclerc

Charles Leclerc

​Kleines Jubiläum: Sebastian Vettel hat in Texas zum 100. Mal ein Formel-1-Auto in die erste Startreihe gebracht. Aber zur Pole-Position hat es nicht gereicht. Was Ferrari-Teamchef Mattia Binotto dazu sagt.

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto wird am Renntag von Austin 50 Jahre alt. Natürlich hätten ihm Sebastian Vettel und Charles Leclerc gerne eine Pole-Position geschenkt, aber die tolle Serie ist abgerissen – nach der Sommerpause und vor dem USA-GP-Wochenende standen nur noch rote Autos auf dem besten Startplatz, hier in Texas jedoch hatte Valtteri Bottas die Silberpfeilspitze vorne.

Sebastian Vettel fehlten am Ende 12 Tausendstelsekunden auf die Zeit des Finnen, da kann es den Heppenheimer kaum trösten, dass er in der Formel 1 seinen 100. Platz in einer ersten Startreihe errungen hat. Nur Lewis Hamilton (146) und Michael Schumacher (116) haben das noch öfter geschafft.

Der Monegasse Charles Leclerc ist Viertschnellster. «Klar hatten wir uns ein besseres Ergebnis erhofft. Ich kann mit dem Startplatz nicht happy sein, aber wenn ich daran denke, dass ich wegen eines Motorproblems das ganze dritte Training verloren hatte, dann ist meine Zeit in Ordnung.»

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto sagt: «Wenn du eine so schöne Serie von Pole-Position herausfährst, dann hoffst du natürlich, dass dies noch eine Weile so weitergeht. Bottas ist eine wirklich grandiose Runde gelungen, Hut ab. Die Abstände sind minimal, und leicht hätte das ganz anders kommen können.»

«Wir machen uns auf ein hartes Rennen gefasst, das einmal mehr über das Reifen-Management definiert wird. Wir sind darauf vorbereitet. Charles Leclerc kann nichts dafür, dass er Vierter geworden ist. Er hat nichts falsch gemacht, aber er konnte wegen eines Defekts das dritte freie Training nicht fahren. Und es ist jeweils elementar, dass man sich im dritten Training auf die Quali vorbereitet. Vor diesem Hintergrund hat Charles das sehr gut gemacht.»

«In den letzten Rennen haben uns die ganzen Pole-Positions kein Glück gebracht, vielleicht kommt es am Sonntag ja anders, wenn wir nicht von ganz vorne losfahren.»


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