Christian Horner (Red Bull-Honda): «Das hätte Ironie»

Von Rob La Salle
Formel 1
Honda-Technikchef Toyoharu Tanabe, Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner und Honda-Rennleiter Masashi Yamamoto

Honda-Technikchef Toyoharu Tanabe, Red Bull Racing-Teamchef Christian Horner und Honda-Rennleiter Masashi Yamamoto

​Red Bull Racing-Honda-Teamchef Christian Horner: «Ich sehe Mercedes noch immer als Messlatte. Aber da Feld schiebt sich zusammen, das hätte Ironie.» Der Brite erklärt, wie er das meint.

Wir haben das im Laufe der Jahre einige Male erlebt: Vor dem Hintergrund eines stabilen Reglements steigt die Leistungsdichte im Feld. Zu Beginn der Turbohybrid-Ära 2014 hat Mercedes-Benz die Gegner in Grund und Boden gefahren, heute sind die Silbernen zwar erneut Weltmeister, aber ein Spaziergang zur erfolgreichen Titelverteidigung war das nichts.

Red Bull Racing-Honda-Teamchef Christian Horner glaubt fest daran, dass die Formel-1-Saison 2020 ein Knaller wird. Der Engländer zieht vor den letzten beiden Saisonrennen diese Zwischenbilanz: «Ich sehe Mercedes noch immer als Messlatte. Aber das Feld schiebt sich zusammen. Das hätte für mich eine gewisse Ironie – denn ausgerechnet in der Saison 2020, bevor wir 2021 alles auf den Kopf stellen, könnten wir einen fabelhaften Dreikampf erleben zwischen Mercedes, Ferrari uns uns. Wenn das neue Reglement kommt, dann erwarte ich, dass sich das Feld wieder auseinanderzieht.»

Zur Saison 2019 von RBR-Honda meint der Brite: «Wir sahen diese Saison immer als Übergangsjahr, in welchem wir uns in Ruhe an den neuen Motorpartner gewöhnen. Ich kann Honda gar nicht laut genug loben für die tollen Fortschritte, welche die Japaner erreicht haben.»

«Da war im Laufe der Saison eine stetige Steigerung zu erkennen. Wir konnten zwei Rennen gewinnen, wir waren zwei Mal die Schnellsten im Abschlusstraining, wir haben bei einigen WM-Läufen ein Wörtchen um den Sieg mitreden können. In Monaco waren wir gut bei der Musik, in Ungarn auch, ebenfalls in Texas.»

«Alles in allem sehe ich uns auf einem guten Weg. Es ist wichtig, dass wir diesen Schwung in den Winter und in die neue Saison mitnehmen.»

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