Lehto: «Mick Schumacher braucht eine gute F2-Saison»

Von Otto Zuber
Formel 1
Mick Schumacher hatte in Sotschi kein Glück

Mick Schumacher hatte in Sotschi kein Glück

Der frühere GP-Pilot JJ Lehto hat in seinem Leben genügend Rennen bestritten, um zu wissen: «Du bist immer nur so gut wie dein letztes Rennen.» Deshalb glaubt er, dass Mick Schumacher in der Formel 2 bleiben muss.

Nachdem Mick Schumacher im vergangenen Jahr die Formel-3-EM für sich entschieden hatte, war klar: Der Sohn des Rekord-Weltmeisters Michael Schumacher wird in die Formel 2 und damit ins vielgerühmte Vorzimmer der Formel 1 aufsteigen. Der 20-Jährige startete mit zwei Punktefahrten in seine erste F2-Saison, beim darauffolgenden Wochenende in Baku musste er seinen ersten Ausfall hinnehmen.

Im zweiten Rennen leistete er mit dem fünften Platz Wiedergutmachung, doch danach folgten vier punktlose Einsätze in Barcelona und Monte Carlo. Und damit nicht genug, beim fünften Aufeinandertreffen der Formel-2-Talente auf dem Circuit Paul Ricard gab es mit zwei Ausfällen gleich zwei bittere Pillen für den jungen Deutschen.

Erst beim Sprintrennen auf dem Red Bull Ring kehrte Schumacher der junge Schumacher in die Punkte zurück, und beim übernächsten Rennwochenende in Ungarn fuhr der F3-Europameister des Vorjahres seinen ersten Formel-2-Sieg ein. Doch zuletzt lief es für Schumacher erneut nicht rund, in Sotschi kam er in beiden Läufen nicht ins Ziel. Vor dem Saisonfinale in Abu Dhabi belegt er deshalb den zwölften Platz.

Das geht noch besser, ist sich der frühere GP-Pilot JJ Letho sicher. Der ehemalige Formel-1-Fahrer, der 1994 an der Seite von Micks Vater Michael Schumacher GP-Einsätze für das Benetton-Team bestritt, erklärte dem Kollegen der finnischen Zeitung Iltalehti: «Du bist immer nur so gut wie dein letztes Rennen.»

«Mick hatte viele Höhen und Tiefen, wenn man sich die Ergebnisse anschaut. Deshalb ebbten die Gerüchte um einen möglichen Formel-1-Aufstieg auch ab. Nun braucht er im nächsten Jahr eine gute Formel-2-Saison», glaubt Letho und beteuert, dass er nichts gegen einen F1-Aufstieg des jungen Schumachers hat. «Natürlich hat er Talent, aber er muss sich noch weiter entwickeln, bevor er sein Formel-1-Ziel erreicht. Der Name hilft dabei sicherlich, aber man muss auch die richtige Leistung bringen und die entsprechenden Titel holen.»

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