Formel 1

Lewis Hamilton: Launischer Silberpfeil in Abu Dhabi

Von - 29.11.2019 19:00

Mercedes-Star Lewis Hamilton nutzte den Trainingsfreitag in Abu Dhabi, um einige Dinge mit Blick auf das nächste Jahr auszuprobieren. Der sechsfache Champion sprach hinterher von einem ungewöhnlichen Freitag.

Lewis Hamilton beendete den Trainingsfreitag auf dem zweiten Platz der FP2-Zeitenliste – direkt hinter seinem Teamkollegen Valtteri Bottas, der im zweiten Silberpfeil etwas mehr als drei Zehntel schneller blieb als der aktuelle Weltmeister. Hamilton kümmerte das wenig, wie er hinterher gewohnt offen erklärte: «Ich habe einige Dinge ausprobiert, um zu schauen, ob sich noch mehr aus dem Auto und den Reifen herausholen lässt. Das machte meinen Wagen etwas launischer als sonst.»

Und der 83-fache GP-Sieger gestand: «Das war ein ungewöhnlicher Freitag für mich. Ich hatte damit zu kämpfen, den richtigen Rhythmus zu finden. Aber es gibt eben gute und schlechte Tage. Das Auto hat sich nichtsdestotrotz gut angefühlt. Es gibt aber noch Verbesserungsspielraum, daran können wir als Team und ich persönlich noch arbeiten.»

«Ich werde mich heute Abend hinsetzen und sicherstellen, dass ich es morgen hinbekomme», versprach Hamilton weiter. Und er schilderte: «Der Unterschied zwischen dem harten und dem weichen Reifen ist ziemlich gross und deshalb unterscheidet sich das Set-up auch deutlich. Ich pushe das Auto ans Limit, nur um herauszufinden, was funktioniert. Dabei kann man schnell zu weit gehen, aber ich habe es dennoch versucht und gehofft, das es aufgeht.»

Mercedes-Technikchef James Allison fasste seinerseits zusammen: «Heute war ein guter Tag. Valtteri Bottas war im ersten Training von Beginn an stark und zeigte auch in der zweiten Session ein gutes Tempo – sowohl mit wenig Benzin an Bord als auch in den Rennsimulationen.»

«Lewis brauchte etwas länger, um in den Rhythmus zu kommen», fügte der Ingenieur an. «Aber jetzt scheint er ihn gefunden zu haben. Er war im Renntrimm schnell und sehr effektiv. Aber obwohl wir heute einen starken Tag hatten, ist klar zu erkennen, dass auch Ferrari und Red Bull Racing ein gutes Tempo besitzen. Morgen erwartet uns deshalb ein spannendes Qualifying, in dem es keinen Raum für Fehler gibt.»

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