Aston Martin, Alpine F1: Bewährtes Team, neuer Name

Von Mathias Brunner
Formel 1
Aus Renault F1 wird Alpine F1

Aus Renault F1 wird Alpine F1

​2021 wird aus Racing Point das neue Werksteam von Aston Martin, Renault F1 wird zu Alpine F1. Andere Namen sind im GP-Sport gar nicht so selten, für das Team aus Silverstone ist es bereits der sechste!

Neue Saison, neuer Team-Name, aber bewährte Truppe: Anfang 2020 wurde aus der Scuderia Toro Rosso neu die Scuderia AlphaTauri. Anfang 2021 verwandelt sich Racing Point in den neuen Formel-1-Werksrennstall von Aston Martin, und aus dem Renault-Werksteam wird ab 2021 Alpine F1.

Dass ein Team seinen Namen wechselt, passiert in der Historie der Königsklasse gar nicht so selten. Meist ergibt sich ein neuer Name aus anderen Besitzverhältnissen. Keine Regel ohne Ausnahme: Die Familie von Frank Williams hat mit dem Traditions-Team nichts mehr zu tun, die Investoren von Dorilton Capital werden die Bezeichnung «Williams Grand Prix Engineering» jedoch behalten. Und Renault nennt sein Team künftig aus Marketing-Gründen Alpine.

Keine Namenswechsel also bei den Formel-1-Urgesteinen Ferrari, McLaren und Williams, die gleichzeitig in dieser Reihenfolge die erfolgreichsten GP-Rennställe sind.

Das Team des US-amerikanischen Unternehmers Gene Haas debütierte 2016, ein Namenswechsel ist keiner in Sicht.

Einen komplexen Werdegang hat der Rennstall von Weltmeister Mercedes-Benz hinter sich.

Mercedes-Benz
1970–1998: Tyrrell
1999–2005: British American Racing (BAR)
2006–2008: Honda F1 Racing Team
2009: BrawnGP
2010 bis heute: Mercedes

Ähnlich bunt waren die Teamverhältnisse des Werks-Rennstalls von Renault. Um die Sportwagenfirma zu fördern, treten die Franzosen ab 2021 als Alpine F1 an.

Renault
1981–1985: Toleman
1986–2001: Benetton Formula
2002–2009: Renault F1
2010: Lotus Renault GP
2011–2015: Lotus F1
2016 bis Ende 2020: Renault F1
Ab 2021: Alpine F1

Und auch beim zu Beginn erwährten Rennstall aus Silverstone war reichlich Bewegung drin.

Racing Point
1991–2005: Jordan Grand Prix
2006: Midland F1 Racing
2007: Spyker F1
2008–2018: Sahara Force India
2018 bis Ende 2020: Racing Point
Ab 2021: Aston Martin

Ein wenig kürzer der Weg der vierfachen Weltmeister von Red Bull Racing.

Red Bull Racing
1997–1999: Stewart Grand Prix
2000–2004: Jaguar Racing
2005 bis heute: Red Bull Racing

Die bei Sauber im Zürcher Oberland gebauten Rennwagen standen nur ein Mal unter anderer Flagge – unter einer deutschen, als BMW das Team übernahm. Zur Saison 2019 hin hat der Name geändert, die Besitzverhältnisse sind aber die gleichen geblieben.

Alfa Romeo Racing
1993–2005: Sauber
2006–2009: BMW Sauber F1 Team
2010–2018: Sauber F1 Team
2019 bis heute: Alfa Romeo Racing

Und last but not least Minardi.

1985–2005: Minardi
2006–2019: Scuderia Toro Rosso
Seit 2020: AlphaTauri

Während der Minardi-Jahre wechselte der Rennstall den Besitz, von Teamgründer Giancarlo Minardi vor der Saison 2001 an den Australier Paul Stoddart, der Kern-Name aber blieb. Dieses Mal blieb der Besitzer der gleiche (Red Bull), aber der Name änderte.

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