James Allison (Mercedes): «Wir haben nichts gelernt»

Von Otto Zuber
Formel 1
Mercedes-Technikchef James Allison

Mercedes-Technikchef James Allison

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas beendete das erste freie Training in Sotschi zwar als Schnellster. Dennoch lief der Auftakt ins zehnte Rennwochenende für die Sternmarke nicht nach Plan, wie James Allison betont.

Mercedes-Technikchef James Allison bereitete der FP1-Bestzeit von Valtteri Bottas nicht so viel Freude, wie man meinen könnte, denn die Sternmarke erlebte keinen reibungslosen Auftakt ins zehnte Rennwochenende in Russland. Sowohl der Finne als auch dessen Teamkollege Lewis Hamilton ruinierten sich die Reifen bei Verbremsern, wie der Ingenieur im Sky Sports F1-Interview erklärte.

«Auf dieser Strecke ist es unglaublich einfach, die Räder zu blockieren und die Reifen zu ruinieren, und das ist beiden Fahrern passiert. Wir haben nicht die Daten über die harten und mittelharten Reifen gesammelt, die wir wollten. Und Lewis hatte dann auch auf der weichen Mischung wieder Probleme. Es war also keine grossartige Session für uns.»

«Wir hoffen, das wir im Qualifying vorne dabei sein könnten. Aber das ist nicht garantiert, wir müssen es richtig hinbekommen, und dieser heutige Vormittag ist ein gutes Beispiel dafür, wie man es nicht hinbekommt. Hauptziel war es, mehr über die mittelharten und harten Reifen zu erfahren – und wir haben nichts gelernt. Das müssen wir im FP2 nachholen und das wirft uns etwas zurück in unserem Plan. Hoffentlich können wir alles rechtzeitig für Samstag und Sonntag wieder aufholen, aber das war sicherlich nicht die Art und Weise, wie wir ins Wochenende starten wollten», seufzte der Brite.

Vor allem die weichen Reifen bereiten den Formel-1-Ingenieuren Kopfzerbrechen. Auch Allison erwartet: «Es dürfte eine Herausforderung werden, auf diesem sehr weichen Reifen im Rennen einen vernünftigen ersten Stint zu schaffen. Denn die Asphaltoberfläche wird mit jedem Jahr etwas rauer. Beim ersten Mal war sie noch samtweich, aber mit jedem Jahr wurde es schwieriger für die Reifen. Es wird also knifflig, einen langen, konstant guten Stint auf diesem Reifen zu absolvieren.»

1. Training, Sotschi

1. Valtteri Bottas (FIN), Mercedes, 1:34,923 min
2. Daniel Ricciardo (AUS), Renault, +0,507 sec
3. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, +0,654
4. Sergio Pérez (MEX), Racing Point, +0,873
5. Lance Stroll (CDN), Racing Point, +1,042
6. Esteban Ocon (F), Renault, +1,138
7. Daniil Kvyat (RUS), AlphaTauri, +1,307
8. Alex Albon (T), Red Bull Racing, +1,331
9. Sebastian Vettel (D), Ferrari, +1,400
10. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, +1,783
11. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +1,973
12. Carlos Sainz (E), McLaren, +2,047
13. Lando Norris (GB), McLaren, +2,187
14. Antonio Giovinazzi (I), Alfa Romeo, 2,278
15. Kimi Räikkönen (FIN), Alfa Romeo, +2,307
16. Kevin Magnussen (DK), Haas, +2,507
17. George Russell (GB), Williams, +2,672
18. Romain Grosjean (F), Haas, +2,726
19. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +2,793
20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, +2,861

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