Günther Steiner (Haas): «Ein nervenaufreibender Tag»

Von Vanessa Georgoulas
Happy nach dem Qualifying: Haas-Teamchef Günther Steiner

Happy nach dem Qualifying: Haas-Teamchef Günther Steiner

Günther Steiner durfte sich in Barcelona über den Q3-Einzug von Mick Schumacher und Kevin Magnussen freuen. Einfach war das nicht, wie der Südtiroler nach der Zeitenjagd betonte. Denn der Däne kämpfte mit einem Problem.

Zum ersten Mal seit 2019 schafften es zwei Haas-Renner ins Top-10-Qualifying, in dem Kevin Magnussen den achten und Mick Schumacher den zehnten Platz erzielten. Dabei hatte Letzterer noch im dritten Training viel Zeit verloren, weil er mit brennenden Hinterradbremsen an die Box abgebogen war.

Das Team leistete ganze Arbeit und reparierte den Schaden, der dadurch entstanden war. Als Sicherheitsmassnahme wurde auch das Getriebe im Renner des Deutschen ausgetauscht. «Das Team hat einen fantastischen Job gemacht und Mick gerade noch rechtzeitig auf die Strecke schicken können, das war keine Minute zu früh», freute sich Teamchef Günther Steiner.

Auch für Kevin Magnussen lief der Samstag nicht reibungslos ab. Der Däne kämpfte im Abschlusstraining mit dem Heckflügel, der sich erst nach mehrmaligem Aktivieren flachstellen liess. «Es war ein nervenaufreibender Tag, erst das Problem bei Mick, dann hatte Kevin ein Problem mit seinem DRS, das war schon sehr intensiv», kommentierte der Südtiroler.

«Es ist ziemlich schwierig, wenn das DRS nicht funktioniert, er musste es mehrmals aktivieren, bis es klappte und das war nicht einfach. Aber es hat gereicht und damit bin ich sehr glücklich», fügte Steiner an.

Magnussen erklärte: «Es hätte ohne das DRS-Problem besser laufen können, ich musste etwa fünf Mal drücken, und da hat man schon ein Stück auf den Geraden zurückgelegt. Das wäre etwa eine Zehntel wert gewesen, und das hätte uns irgendwo in den Bereich von Platz 6 oder 7 gebracht.»

Qualifying, Barcelona

01. Charles Leclerc (MC), Ferrari, 1:18,750 min
02. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:19,073
03. Carlos Sainz (E), Ferrari, 1:19,166
04. George Russell (GB), Mercedes, 1:19,393
05. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, 1:19,420
06. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, 1:19,512
07. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, 1:19,608
08. Kevin Magnussen (DK), Haas, 1:19,682
09. Daniel Ricciardo (AUS), McLaren, 1:20,297
10. Mick Schumacher (D), Haas, 1:20,368
11. Lando Norris (GB), McLaren, 1:20,471
12. Esteban Ocon (F), Alpine, 1:20,638
13. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, 1:20,639
14. Pierre Gasly (F), AlphaTauri, 1:20,861
15. Guanyu Zhou (RC), Alfa Romeo, 1:21,094
16. Sebastian Vettel (D), Aston Martin, 1:20,954
17. Fernando Alonso (E), Alpine, 1:21,043
18. Lance Stroll (CDN), Aston Martin, 1:21,418
19. Alex Albon (T), Williams, 1:21,645
20. Nicholas Latifi (CDN), Williams, 1:21,915

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