Räikkönen: Verdacht auf KERS-Defekt
Ferrari untersucht gegenwärtig Kimi Räikkönens Ferrari, der rauchend ausgerollt war. Verdacht: KERS-Defekt.
Kimi Räikkönen hatte es zum Schluss des ersten Trainings in Malaysia ziemlich eilig, aus seinem Ferrari zu kommen: aus dem Cockpit qualmte es gewaltig.
Ferrari-Sprecher Luca Colajanni: "Wir wissen noch nicht mit Sicherheit, was schief gelaufen ist. Tatsache ist, dass auf der Datenaufzeichnung alle Werte normal waren. Kimi hat uns auch nicht angefunkt, dass es ein Problem gebe. Auf einmal qualmte es. Wir haben dann die üblichen Sicherheitsmassnahmen ergriffen."
Will heissen: die Ferrari-Mechaniker stülpten sich Atemmasken auf. Falls sich der Verdacht auf ein Problem mit dem Energie-Rückgewinnungssystem (KERS) erhärtet, kann beispielsweise passiert sein, dass der Bordfeuerlöscher aufgrund eines überhitzten KERS auslöste. Es kann ebenso sein, dass Batteriesäure ausgetreten ist, daher die Masken.
Gegenwärtig wird auch der Renault von Nelson Piquet junior untersucht: Der Brasilianer war kurz vor seinem Abflug heftig über einen Randstein gerattert. Die Techniker vermuten, dass dabei die Aufhängung beschädigt wurde und bei der folgenden Kurve aufgrund der Belastung brach.
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