1. Training Monza: Max Verstappen gibt das Tempo vor

Von Vanessa Georgoulas
Max Verstappen blieb im ersten Training in Monza der Schnellste

Max Verstappen blieb im ersten Training in Monza der Schnellste

Max Verstappen machte im ersten Training in Monza da weiter, wo er bei seinem Heimspiel in Zandvoort aufgehört hatte. Der Red Bull Racing-Star blieb auf dem Highspeed-Kurs im Königlichen Park der Schnellste.

Die Formel-1-Stars durften das erste freie Training in Monza bei knapp 25 Grad Celsius Aussentemperatur auf trockener Piste in Angriff nehmen. Der Asphalt hatte sich auf mehr als 36 Grad aufgeheizt, als die ersten Fahrer ausrückten. Bereits nach drei Minuten hatten bereits 16 der 20 Fahrer die Box verlassen, nur die beiden Alfa Romeo-Fahrer Zhou Guanyu und Valtteri Bottas sowie das Williams-Duo Logan Sargeant und Alex Albon liess sich noch Zeit.

Es dauerte auch nicht lange, bis die ersten Rundenzeiten auf dem Monitor aufleuchteten und nach den ersten fünf Minuten war McLaren-Rookie Oscar Piastri mit 1:24,241 min der Schnellste. Hinter ihm belegten Lewis Hamilton, Sergio Pérez, Carlos Sainz, Max Verstappen, Charles Leclerc, Esteban Ocon, Kevin Magnussen, Nico Hülkenberg, George Russell und Liam Lawson die weiteren Ränge.

Letzterer sprang erneut für Daniel Ricciardo ein, der sich in Zandvoort bei einem Trainingscrash einen Mittelhandknochen in der linken Hand verletzt hatte. Alle anderen Piloten hatten noch keine gezeitete Runde gedreht. Nicht dabei war Lance Stroll, der seinen Aston Martin für das erste Training Felipe Drugovich überlassen musste.

Beide Alfa Romeo-Fahrer bekundeten Probleme beim Verlassen der Box und brachen ihre ersten Versuche noch vor dem Verlassen der Boxengasse ab. Sobald sie die Kupplung betätigten setzte das Anti-Stall-System ein, vermutlich lag ein Software-Problem vor.

Nach knapp elf Minuten übernahm Champion Verstappen die Spitzenposition, der WM-Leader schaffte die Runde auf dem Highspeed-Kurs in 1:23,027 min. In den folgenden Minuten drückte der Niederländer die Bestmarke auf 1:22,657 min, hinter ihm belegten Leclerc, Pérez, Sainz, Hamilton, Piastri, Russell, Alonso, Norris, Gasly, Ocon, Tsunoda, Drugovich, Lawson, Hülkenberg und Magnussen die weiteren Ränge. Die Williams- und Alfa Romeo-Fahrer hatten sich noch keine Rundenzeit notieren lassen.

Frische Power für Monza

23 Minuten nach dem Start der Session zeigte sich Zhou erstmals auf der Piste und auch die beiden Williams-Fahrer verliessen die Box. Verstappen war immer noch der Schnellste, obwohl er die harten Reifen am Auto hatte. Auch Leclerc, Pérez, Sainz, Hamilton und Russell waren auf der langsamsten Reifenmischung unterwegs.

Alonso, Drugovich, Hülkenberg und Magnussen gaben auf den mittelharten Reifen Gas, der Rest hatte für die ersten Runden die weiche Mischung gewählt. Bis zur Halbzeit hatten alle Fahrer mindestens eine gezeitete Runde geschafft.

Mehrere Piloten haben für den GP auf dem schnellen Monza-Rundkurs eine neue Antriebseinheit eingebaut bekommen. Neben den beiden Ferrari-Piloten durften sich auch die AlphaTauri-Fahrer, Valtteri Bottas und George Russell über die frische Antriebseinheit freuen. Ocon bekam einen neuen Turbo und eine neue MGU-H-Einheit für die Hitze-Energierückgewinnung. Keiner der Piloten überschreitet damit das erlaubte Kontingent, deshalb muss auch keiner eine Strafversetzung fürchten.

In der letzten Viertelstunde gab es kaum Verbesserungen, denn keiner der Fahrer rückte auf frischen Reifen aus. Tsunoda beschwerte sich über Hamilton, der ihm im Weg war, und die beiden Alfa Romeo-Fahrer durften sich nach einem Umbau freuen. Sie berichteten am Funk, dass sich das Auto deutlich besser anfühlt als zuvor.

An der Spitze der Zeitenliste änderte sich nichts mehr. Verstappen blieb mit 1:22,657 min der Schnellste. Knapp langsamer war Sainz, der sich mit einem Rückstand von nur 46 Tausendstelsekunden auf Platz 2 einreihte. Pérez, Leclerc, Russell, Alonso, Norris, Hamilton Tsunoda und Albon komplettierten die Top-10.

1. Training, Monza

01. Max Verstappen (NL), Red Bull Racing, 1:22,657 min
02. Carlos Sainz (E), Ferrari, +0,046 sec
03. Sergio Pérez (MEX), Red Bull Racing, +0,177
04. Charles Leclerc (MC), Ferrari, +0,309
05. George Russell (GB), Mercedes, +0,532
06. Fernando Alonso (E), Aston Martin, +0,557
07. Lando Norris (GB), McLaren, +0,584
08. Lewis Hamilton (GB), Mercedes, +0,612
09. Yuki Tsunoda (J), AlphaTauri, +0,614
10. Alex Albon (T), Williams, +0,787
11. Oscar Piastri (AUS), McLaren, +0,789
12. Logan Sargeant (USA), Williams, +1,004
13. Liam Lawson (NZ), AlphaTauri, +1,176
14. Pierre Gasly (F), Alpine, +1,274
15. Valtteri Bottas (FIN), Alfa Romeo, +1,295
16. Nico Hülkenberg (D), Haas, +1,410
17. Esteban Ocon (F), Alpine, +1,433
18. Felipe Drugovich (BR), Aston Martin, +1,483
19. Kevin Magnussen (DK), Haas, +1,560
20. Guanyu Zhou (RCH), Alfa Romeo, +1,575

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Happy Birthday, Marc Márquez!

Werner Jessner
Mit 31 Jahren startet der achtfache Weltmeister in den Herbst seiner Karriere. Möge er uns noch lange erhalten bleiben. Die MotoGP wäre sehr viel ärmer ohne ihn.
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