Button auf dünnem Eis
Der britische Weltmeister von 2009 rät McLaren indirekt, sich in Titelkämpfen generell auf einen Fahrer als Nummer 1 festzulegen.
Jetzt betritt Jenson Button aber ganz dünnes Eis.
Der in jüngster Zeit stärkere der beiden McLaren-Mercedes-Fahrer wagt die Behauptung: "Der beste Weg für ein Team, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, ist wahrscheinlich einen Fahrer als Nummer 1 zu haben und einen als Nummer 2, der damit auch zufrieden ist."
Sein Hintergedanke: Wenn er nicht gewinnen könne, sei er froh, wenn Teamkollege Lewis Hamilton gewinnt. Umgekehrt sei es genauso.
Ob sich das auch auf WM-Titel beziehe, sagte Button nicht …
Er gestand aber ein, dass sein Teamkollege Hamilton besser mit schlechteren Fahrzeugen zurecht komme, als er, Button, selbst.
Dies ist allerdings keine Überraschung.
Button ist WM-Zweiter und hat sich bei McLaren fürs Erste teamintern als der Stärkere erwiesen. Ob dies so bleibt, sei dahingestellt. Aber eines ist sicher: McLaren hat stets die Philosophie verfolgt, zwei möglichst gleich starke Fahrer nebeneinander zu beschäftigen.
Hamilton zur Nummer 2 zu machen, hiesse, dem Speer die Spitze zu nehmen. Das wird unseren Erfahrungen zufolge nicht passieren.
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