Fehlt Kovalainen nur Glück?

Von Peter Hesseler
Formel 1
Heikki Kovalainen braucht ein Resultat

Heikki Kovalainen braucht ein Resultat

Mercedes-Sportchef Haug wirkt allmählich unzufrieden mit der Leistung des Finnen, ist aber erfreut über die Fortschritte des McLaren-Mercedes.

Offenbar geht Norbert Haug langsam die Geduld aus. Nach zwei Unfällen und Rennen ohne Punkt scheiterte Silberpfeil-Pilot Heikki Kovalainen in Shanghai im zweiten Qualifikationsabschnitt und belegte Rang 12. Er war 3 Zehntelskunden langsamer als Lewis Hamilton. Der Weltmeister fuhr mit dem gleichen Auto auf Startplatz 9.

«Ein klasse Job von Lewis und dem Team», sagt Mercedes-Sportchef Haug, «wir haben seit Saisonbeginn einen Schritt nach vorne gemacht.»

Aber der Schwabe ärgerte sich offenbar über Kovalainen: «Heikki hat Q3 leider verpasst, ihm fehlten letztlich 0.063 Sekunden und die hatte er allemal noch im Sack - ärgerlich für ihn und für das Team, das nach all der harten Arbeit mit zwei Autos in den Top Ten den besten Lohn verdient gehabt hätte.»

Kovalainen selbst bezeichnete es als «unglücklich, das wir es nicht in Q3 geschafft haben, freute sich aber über die geleisteten technischen Fortschritte und an Hamiltons Leistung.

Worin sein eigenes Unglück bestanden hatte, lies er offen. Immerhin lobte Teamchef Martin Whitmarsh seine fantastische Leistung beim Abstimmen des Autos.

Haug fand woanders Trost: «Zwei BMW und ein Ferrari starten hinter uns. Wir haben das bestplatzierte Auto mit KERS im Feld, aber noch sehr viel zu tun.”

Er schätzt, dass es ein viertel Jahr dauern wird, bis das Feld in Sachen Diffusor auf einem halbwegs ähnlichen Niveau fahren wird.

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