Red Bull braucht einen schnellen Fortschritt

Von Guido Quirmbach
Formel 1
In Runde 1 lag Vettel noch auf Rang 5

In Runde 1 lag Vettel noch auf Rang 5

Nach dem Doppelausfall von Monza herrscht bei Red Bull eine Mischung aus Frust und Zweckoptimismus.

Es war wie schon in Valencia die Lichtmaschine, die Sebastian Vettel um die sauer erkämpften Punkte brachte. «Wenn man nicht schnell genug ist, muss man wenigstens punkten, dass ist uns heute nicht gelungen.» meinte der Weltmeister in der Interview-Zone.

Vettel konnte in der Anfangsphase Michael Schumacher überholen, weiter voran ging es allerdings nicht. Nach dem Boxenstopp hatte er WM-Rivalen Fernando Alonso im Windschatten. In der Curva Grand versuchte es Alonso aussen, doch Vettel liess ihm nach Ansicht der Stewards zu wenig Raum. Nach dem Manöver von Rosberg gegen Hamilton in Bahrain wurden die Regeln präzisiert, insofern war die Strafe zu erwarten, die aber angesichts des Ausfalls keine Bedeutung mehr hat. Vettel: «Ich war sicher sauer, aber kann ja eh nichts dagegen machen.»

Der mangelnde Speed nervt Vettel und er wiederholt frustriert, was er schon oft in dieser Saison sagte. «Wir waren einfach nicht schnell genug! Doch es sind noch viele Rennen, heute sind auch andere ausgefallen, es kann jeden treffen» Doch auch Teamchef Christian Horner gibt zu: «Wenn wir in der WM noch mitreden wollen, brauchen wir einen schnellen Fortschritt! » In der Konstrukteurs-WM liegt Red Bull noch vorn, doch bei den Fahrern hat Vettel nun bereits 39 Punkte Rückstand.

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